Flashmob

Spontane Massenbewegung

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Wie schon der Name Flashmob („Blitz-Meute“) verrät, geht es bei dieser Aktionsform um einen aus dem Nichts entstehenden Menschenauflauf auf öffentlichen Plätzen. Zu einem vorher vereinbarten Zeitpunkt beginnen alle gleichzeitig, eine bestimmte Handlung auszuführen, wie etwa Tanzen, in der Bewegung innehalten, sich auf den Boden legen, Klatschen etc. Nach wenigen Minuten löst sich die Gruppe wieder genauso abrupt auf, wie sie zusammen kam. Durch diesen Überraschungseffekt provozieren Flashmobs, sie ziehen die Aufmerksamkeit von Passant/innen auf sich. Und gleichzeitig bedeuten sie großen Spaß für die Teilnehmer/innen!
Flashmobs werden vor allem im Internet über die Sozialen Netzwerke, Weblogs, Foren oder E-Mails organisiert. Oft kennen sich die Teilnehmer/innen nicht persönlich, sondern treffen sich erst bei der Aktion.

 

NDR-Bericht über Flasmobs und Smart Mobs

 

Normalerweise sind Flashmobs völlig sinnfrei und inhaltslos. Mittlerweile gibt es jedoch auch Flashmobs mit politischen Aussagen. Aufgrund ihrer Sinnhaftigkeit und Zielgerichtetheit werden sie als Smart Mobs bezeichnet. Ein Beispiel: Vier Wochen nach der Atom-Katastrophe in Fukushima (Japan) wurde ein bundesweiter Anti-Atom Smart Mob organisiert. Auch vor dem Vattenfall-Kundenzentrum in Hamburg sammelte sich am 12. April 2011 eine lebhafte Menschenmenge. Oder besser gesagt: leblose…

 

 

Links

 

Hamburg Flashmob-Community – Alles über Flashmobs in und um Hamburg.
flash-mob.de – Ein Portal mit Terminen, Bildern und Berichten aus der Flashmob-Community in Deutschland.
flashmob.twoday.net – Eine Plattform mit Berichten und Hinweisen zu geplanten Flashmobs in Deutschland und im Ausland.

Bild: Creative-Commons-Lizenz by chrigistan@flickr