Was ist Guerilla Gardening?

Ohne Erlaubnis Orte begrünen

 

So könnte die Kurzformel lauten für all die Aktivitäten, die sich hinter dem Begriff des Guerilla Gardening verbergen. Solche Orte können verwahrloste Baugrundstücke, Verkehrsinseln, Grünstreifen oder auch der Spalt im Asphalt sein. So kann jede/r ein Stück seiner und ihrer Stadt mitgestalten und verschönern.

Die populärsten und wohl auch unaufwändigsten „Waffem“ des Guerilla Gardening sind „Seed Bombs“ (Saatbomben), kleine walnussgroße Kugeln, die aus Erde, Lehmpulver und Saat hergestellt und überall da fallengelassen oder geworfen werden, wo Begrünung erwünscht wird. Eine Bauanleitung findet Ihr hier.

Bewusst machen sollte man sich jedoch, dass es mit dem Werfen allein oft nicht getan ist! Wer schon einmal Erfahrung mit dem Gärtnern gesammelt hat, weiß, dass der grüne Erfolg auch Geduld und kontinuierliche Pflege erfordert. Etwas aufwändiger betrieben kann Guerilla Gardening auch bedeuten, brachliegende Flächen in Wildblumenwiesen zu verwandeln oder Gemüse dort anzubauen. „Standardwerk“ dieser Disziplin ist das Buch des Londoner Richard Reynolds „Guerilla Gardening – ein botanisches Manifest“.

 

Links

 

www.guerillagardening.org – Hier findest Du den (englischsprachigen) Blog von Richard Reynolds.
www.gruenewelle.org – Eine deutschsprachige Webseite zum Guerilla Gardening.
www.gruenanteil.wordpress.com & www.bienenstaat.net – Guerilla Gardening in Hamburg.

 

Bild: Creative-Commons-Lizenz by Zero-X@flickr