Moos-Graffiti

Ohne Moos nix los..

 

Einige Menschen empfinden Graffiti als Kunst, andere eher als ärgerliche Beschmierungen. In jedem Fall sind sie in Deutschland illegal und für ihre Beseitigung werden hierzulande ca. 500 Millionen Euro pro Jahr ausgegeben.
 
Aber hier kommt die Alternative zur Spraydose – Graffiti aus Moose! Diese umweltfreundliche Kreuzung aus Guerilla Gardening und Streetart enthält ganz natürliche Zutaten.

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten um ein solches Kunstwerk herzustellen:

 

Wenn du etwas Geduld hast, pürierst du mit einem Mixer eine handvoll Moose (wichtig ist dabei Moose aus der Stadt zu benutzen), 2 Tassen Buttermilch, einen halben Teelöffel Zucker und bei Bedarf Wasser – bis die Konsistenz einem Trinkjoghurt ähnelt. Dann pinselst Du diese biologische abbaubare Mischung an eine feuchte und am besten schattige Nordwand und hältst sie über längeren Zeitraum mit Wasser feucht. Schon bald sollte das moosige Graffiti anfangen zu wachsen.
 
Wie Du so ein Öko-Streetart herstellen kannst, erfährst Du über eine schöne sowie einfache Bildanleitung (auf englischer Sprache).
 
Alternativ kannst du das Moos-Graffiti schon Zuhause vorbereiten und es später als Sticker auf eine Wand “aufkleben”, wie es hier in der Spiegel Reportage demonstriert wird:

 

 

Gar nicht so schwierig also, mal abgesehen von der Gegebenheit, dass dieses natürlich immer noch von ordnungsliebenden Mitmenschen als schlichte Sachbeschädigung aufgefasst werden könnte! Dabei sind Moose doch auch gut gegen Feinstaub, da sie selbst oder auf ihnen befindliche Bakterien die gefährlichen Abgaspartikel vertilgen.

 

Links

 

www.gartenpiraten.net – Hier findest du alles über die Gartenpiraten und ihre Erfahrungen mit Moos-Graffiti.

 

Reportage über Moos-Graffiti - Propeller Tv interviewte Oliver Bienkowski. Geschäftsführer von der Caveman Guerilla Marketing Agentur. Caveman besitzt 20 Fließtische für Moosgraffiti.

 

Studie zu Moosen – Mehr zu den Erkenntnissen der Uni Bonn zur Reduzierung der Feinstaubbelastung durch Moose.

 

Bild: Creative-Commons-Lizenz by finiculi, finicula@flickr.