Wheelmap – die inklusive Ortskarte

Screenshot von der wheelmap AppDas Projekt Wheelmap.org wurde als eines von vielen Projekten vom Verein Sozialhelden e.V. im Sommer 2011 ins Leben gerufen, um Menschen, die sich mit einem Rollstuhl fortbewegen über rollstuhlgerechte Orte zu informieren. Seit dem Start mit 1.000 markierten Orten wurden auf der interaktiven Karte schon insgesamt 500.000 Orte gekennzeichnet. Das System funktioniert frei nach dem Ampel-Prinzip, wobei grün symbolisch für rollstuhlgerecht, gelb für eingeschränkt rollstuhlgerecht und rot für nicht rollstuhlgerecht steht. Das Projekt finanziert sich aus Preis-, Förder- und Spendengeldern sowie einer großen Portion ehrenamtlichen Engagements von Übersetzer_innen und Web- und iPhone-Entwickler_innen. Natürlich funktioniert das Projekt nur, wenn immer mehr Menschen die noch grau gekennzeichneten Plätze dem Farbschema zuordnen. Also mach mit, schau dich an den Orten um und markiere öffentlich zugängliche Orte wie Cafés, Behörden oder Geschäfte!

Die Karte und weitere Informationen gibts auf

 

wheelmap.org

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Eine gefährliche Reise

Flucht durch MexikoHauke Lorenz und Juan Carlos Martínez Christancho haben ein gemeinsames Ziel – sie möchten einen Dokumentarfilm drehen über Migrant_innen auf ihrem Weg durch Mexiko. Der Film soll die Geschichte verschiedener Migrant_innen erzählen – arbeitsfähigen Männern und Frauen, aber auch unbegleiteten Minderjährigen, Alten und Familien mit Kindern. Sie fliehen vor Armut und Gewalt aus Guatemala, Honduras und anderen Ländern Zentralamerikas. Ihr Ziel ist die USA. Der vor ihnen liegende, knapp dreitausend Kilometer langen Fluchtweg durch Mexiko ist der gefährlichste Teil ihrer Reise. Allein die Begleitung durch katholische Priester, die hohes Ansehen genießen, lässt viele hoffen, unbeschadet ans Ziel zu kommen.

 

Damit Hauke und Juan Carlos ihr Filmprojekt realisieren können, benötigen sie Unterstützung! Daher haben sie eine Crowd-Funding-Aktion initiiert. Wir finden es wichtig, Migrant_innen eine Stimme zu geben und rufen daher dazu auf, diesen Film Realität werden zu lassen!

 

Mehr Infos findest Du hier

 

 

 

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Silent University jetzt in Hamburg

silent universityWas einst als Kunstprojekt von Ahmet Ögüt in der Londoner Tate Gallery entstand, ist inzwischen zu einer internationalen Plattform gereift, die seit Kurzem nun auch in Hamburg ansässig ist: Migrant_innen – oft mit akademischem Hintergrund -, die in ihrem Herkunftsland ihr Wissen und ihre Erfahrungen nicht weitertragen können, die verfolgt werden oder aus anderen Gründen Asyl suchen, vermitteln in der Silent University ihr Wissen. Grundlegendes Prinzip ist, dass jede_r das Recht hat zu lehren – ohne gesetzliche und ohne sprachliche Einschränkungen. Einige Dozent_innen lehren ohne ihren vollen Namen zu nennen, andere lehren um anonym zu bleiben mit Maske und Namensänderung. Menschen, die auf der Flucht in ein anderes Land kommen und denen oft jahrelange Asylverfahren und schwierige Kämpfe um Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis bevorstehen, sollen zudem unmittelbar nach der Flucht ihr Wissen weitertragen können. Zu einnehmend sind sonst die Auseinandersetzungen um das Bleiberecht, zu groß ist die Gefahr, dass das erlernte Wissen verblasst.

Die Veranstaltungen der Silent University in Hamburg finden in Zusammenarbeit mit Stadkuratorin in den Räumen der W3 statt. Jede_r kann sich einbringen, auf unterschiedlichste Arten, z.B. an den Kursen teilnehmen, Lehrende beherbergen, bei den Veranstaltungen kochen, Veranstaltungen organisieren und dokumentieren.

Mehr Informationen und Termine findest Du hier

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Das Fest der Liebe… und der Umweltbelastung?

Weihnachten steht vor der Tür und schon häufen sich die Hinweise auf Produkte, die laut Werbung unbedingt unter den Baum gehören. Der Baum soll auch besonders ehrwürdig aussehen und das große Festmahl wird in akribischer Feinarbeit gedanklich schon vorbereitet. Doch wie wirkt sich all das auf die Umwelt aus?

 

Stichwort Baum:

 

In Deutschland gehen pro Jahr ca. 28 Millionen Christbäume über den Ladentisch. Dabei haben die Bäume, die zu 80% aus Plantagen stammen, häufig bereits eine weite Reise hinter sich. Der Transport belastet die Umwelt ebenso wie die Pestizide, die die Schönheit des Baumes gewährleisten sollen. Wie wäre es also mal mit einem Baum aus der Region, der auch ein ÖkoSiegel trägt? Eine Übersicht zu den Verkaufsstellen5339695133_f7162a6168_q für Ökobäume findet ihr hier. Auch Online könnt ihr Nordmanntannen mit dem Bio-Siegel bis zum 14. Dezember 2014  bestellen.

 

Stichwort Geschenke:

 

Neben rund 100.000 Tonnen Geschenkverpackungsmüll entsteht an Weihnachten zumeist ein beachtlicher zusätzlicher Stromverbrauch, z.B. durch die viele Beleuchtung zu den Festtagen. Ökologischer verpacken kannst Du mit Zeitungs-, Pack- oder Recycling-Geschenkpapier. Wenn Du beim Kauf von Kerzen auf das RAL-Gütezeichen achtest, investierst du in die umweltfreundliche Alternative zu Paraffin-Kerzen, die aus gereinigtem Erdöl hergestellt werden.

 

Stichwort Essen:

 

Die hierzulande sehr gängige Tradition des Gänsebratens an Weihnachten ist nicht für alle Beteiligten ein segenvolles Mahl. Rund zehn Millionen Gänse landen in Deutschland zwischen Sankt Martin und Weihnachten auf dem Tisch. Bei der Mästung werden die Tiere zum Teil sogar gestopft, also maschinell zwangsernährt, und anschließend manchmal lebendig gerupft. In diversen Bio-Märkten oder veganen Shops findest du inzwischen fleischfreie Alternativen, die auch noch lecker schmecken!
 
In diesem Sinne: fröhliches Fest der (Umwelt-)Liebe!
 
(Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Rektorsicherheit, 2011; Bilder: Creative Common Licence by m.joedicke @flickr, loscuadernosdejulia @ flickr)

 



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Ausschreibung für den 1. Hamburger Zukunftspreis

Bis zum 31. Januar 2015 können Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahren an der Ausschreibung zum allerersten Hamburger Zukunftspreis teilnehmen. Die LeitIdeasidee lautet: Heute so leben, dass auch übermorgen alle leben können – überall auf der Welt! Gesucht sind kreative Ideen, die der Nachhaltigkeit sowie ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen dienlich sind, z. B. Ressourcen- und Energieeffizienz, Klimaschutz, Naturschutz, soziale Gerechtigkeit oder Sicherung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit. Darüber hinaus sind Vorschläge für Bildungsangebote, die sich auf diese Bereiche beziehen, aber auch künstlerische oder journalistische Arbeiten zum Wettbewerb zugelassen. Die Beiträge sollten langfristig angelegt und innovativ sein und möglichst Vernetzungs- und Kooperationseffekte fördern.

Also, was habt ihr für Ideen, wie die Welt gerechter gestaltet werden könnte? Zu gewinnen gibt es – im Team oder allein – 5.000 Euro! Ausschreibende Organisation ist der Hamburger Zukunftsrat.

Weitere Infos findet ihr hier.

Bild: Creative Common-Lizenz Joel de Oliveira @flickr

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Weltklima-Bericht verspricht nicht nur Sonnenschein

KlimaberichtGletscher werden abgetragen, Grönland und die Antarktis schrumpfen, der Meeresspiegel steigt – und Schuld tragen vor allem die Menschen. Der vor wenigen Tagen veröffentlichte 5. Bericht des UN-Weltklimarats (IPCC) liest sich alarmierender denn je. Der Meeresspiegel ist in den letzten zwei Jahrtausenden zu keiner Zeit so sehr gestiegen wie seit dem Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Auch der Kohlendioxid-Ausstoß hat hauptsächlich durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe (Kohle, Erdöl und Erdgas) und durch industrielle Vorgänge in den letzten 40 Jahren rapide zugenommen. Kohlekraftwerke sind ebenso Grund für den erhöhten Kohlendioxidausstoß wie Auto-, Flugzeug- oder Schiffsverkehr.

Der diesjährige Weltklima-Bericht beschreibt, dass sich die Erde aufgrund der steigenden Freisetzung von Treibhausgasen wie Kohlendioxid weiter erwärmen wird. Alarmierende Prognosen belaufen sich auf bis zu 4 Grad Temperaturanstieg über das kommende Jahrhundert. Auch scheinen sich die Expert/innen darüber einig zu sein, dass es vermehrt extreme Wetterphänomene, wie z.B. heftige Regengüsse, Stürme, Flutwellen, Waldbrände und Hitzewellen, geben wird, auch an Orten, wo es derartige Phänomene bisher noch nicht oder kaum gab. Diese Klimaveränderungen können u.a. auch bewirken, dass die Welternährungssicherheit weiter in Gefahr gerät, weil Ernten vom Regen oder von der Hitze zerstört werden. Besonders ärmere Regionen werden laut Bericht darunter leiden. Um das Ausmaß der Umweltbelastungen zu begrenzen, sind global abgestimmte Emissions-Beschränkungen insbesondere auf Seiten der großen Industrienationen wie Deutschland dringend notwendig. Wir können aber auch in unserem eigenen Umfeld klimabewusst handeln. Das betrifft das Konsumverhalten genauso wie das klimafreundliche Reisen.

 

Info: Der Weltklima-Bericht wird seit 1990 ungefähr alle 5-6 Jahre von Expert/innen der Vereinten Nationen aus aller Welt erstellt. Dabei ist jedoch die Herkunft der Expert/innen z.B. bei dem diesjährigen Bericht stark auf Europa (34%), Nordamerika (28%) und Asien (16%) konzentriert. Nur 8% der vertretenen Meinungen stammt von Afrikaner/innen. Die einzelnen Aussagen des Berichts werden entsprechend der übereinstimmenden Ansichten eingestuft als ‘praktisch sicher’, ‘wahrscheinlich’ etc.. Eine schöne, etwas längere Zusammenfassung des Berichts gibt es hier. Die inoffizielle Version des 5. Berichts in deutscher Sprache gibt es hier.
 

Bilder: Creative Commons Licence Oxfam International auf Flickr; Creative Commons Licence Sam_Catch auf Flickr.

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Fairmondo – faire Alternative beim Online-Shopping

Fairmondo - Wirtschaft ist änderbar

Das als Genossenschaft organisierte, faire Online-Einkaufsportal, ‘Fairmondo’, hat einen neuen Namen. Den vorherigen Namen ‘Fairnopoly’ musste das Unternehmen kürzlich wegen der zu großen Ähnlichkeit zu ‘Monopoly’ ablegen. Die Wortschöpfung gibt das Motto vor: ‘mondo’ bedeutet im Italienischen und im Esperanto ‘Welt’ und soll Menschen weltweit anregen, sich beim Thema Online-Shopping für ein faireres Shopping-Unternehmen zu entscheiden. Hinter dem Unternehmenskonzept von Fairmondo verbirgt sich die Annahme, dass sich nicht wenige an einem Unternehmen bereichern, sondern viele etwas davon haben sollten. So werden die Genossenschaftsmitglieder (bislang immerhin schon 1.800 Leute), weitere Unterstützer/innen und auch gemeinnützige Organisationen gleichermaßen beteiligt. Nachhaltige und qualitative Produkte werden zudem ganz besonders unterstützt, indem dafür nur die halbe Verkaufsprovision verlangt wird.

 

Mehr Informationen zu Fairmondo findet ihr hier. Direkt zum Shoppen für fair gehandelte Weihnachtsgeschenke geht’s hier.

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Weltklimakonferenz selbst gemacht

Künstlerkollektiv Rimini-Protokoll Eine Welt-Klimakonferenz zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie lange dauert, wenig dabei herauskommt und deshalb jede Menge Unverständnis bei Menschen produziert, die nicht dabei waren. Das Schauspielhaus wagt nun das Experiment, dieses Großereignis im eigenen Haus zu simulieren, damit die Konflikte, Dilemmata und Interessen erfahrbar werden. Zuschauer werden zu Delegierten und Räume zu Meetings. Das Künstlerkollektiv Rimini Protokoll hat sich ein dreistündiges Programm überlegt, das viele Informationen, Hintergründe und Diskussionen bereithält.

 

Termine: 21.11. / 27.11. / 05.12. / 12.12.2014 jeweils um 20 Uhr im Schauspielhaus

 

Mehr Informationen findest Du hier

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.vernetzt# – Das Zukunftscamp 2014

Für alle Changer, die die Welt besser hinterlassen wollen, als sie sie vorgefunden haben —
3 Tage, 25 Veranstaltungen: Vorträge, Diskussionen, Science Slam, Filme, Workshops, Tanz und Theater zu aktuellen Fragen der globalisierten und vernetzten Welt.

Das ganze Spektakel wird initiiert und organisiert von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und findet vom 9. Oktober bis zum 11. Oktober 2014 auf Kampnagel statt. Auf Fragen wie

  • Wie verteidigen wir unsere Freiheit im Internet?
  • Wie können wir eine Erde mit 10 Milliarden Menschen teilen?
  • Wo bleiben wir, wenn Algorithmen und Roboter unsere Jobs übernehmen?
  • Wie können Deutschland und Europa die Stürme des 21. Jahrhunderts bestehen?
  • Was können wir von anderen Kulturen und Orten lernen?
  • Was treibt uns an, etwas zu verändern?

werden in gemeinamen Diskusionen Antworten gesucht. Im Grunde also eine sehr interaktive Möglichkeit Euch mit spanennden Themen zu beschäftigen und interessanten Changemakern auszutauschen! Mehr Informationen über das komplette Programm findet ihr unter www.vernetzterleben.de und auf Facebook unter www.facebook.com/vernetzterleben

Bilder: Fotos von der Website www.vernetzterleben.de

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Week of Partnership

In der Woche vom 19. -28.9.2014 wird in Hamburg die Städtepartnerschaft zwischen Dar es Salaam und Hamburg gefeiert. Gruppen, Initiativen und Bürger aus beiden Städten zelebrieren ihre Freundschaft in über 30 unterschiedlichen Veranstaltungen und laden zum Mitmachen ein.

In der Woche der Städtepartnerschaft wird bei Konzerten, Akrobatik, Theater, Infoabenden und Workshops zusammen gesessen; es geht überwiegend darum andere Sichtweisen kennenzulernen, Fragen zu stellen und neue Ideen zu entwickeln.

Alle Infos und das aktuelle Programm findet Ihr unter www.week-of-partnership.de ; den Flyer könnt ihr euch hier runterladen!

Eine tolle und vor allem bunte Veranstaltungsreihe, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet!

Bild: Creative Commons Licence MichaelBehrens@flickr.com

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Brot & Spiele

Internationale Sportveranstaltungen wie Fußballweltmeisterschaften oder Olympische Spiele haben vielfältige Funktionen und Folgen für die Austragungsorte. Sie sind nicht nur ein sportlicher Wettbewerb, der dicke Profite in die Taschen der Weltsportverbände spült, sondern stellen auch ein willkommenes Instrument im globalen Wettbewerb der Metropolen dar: Von der Stadtpolitik werden sie als Impuls für Verkehrsinfrastruktur- und Wohnungsbauprojekte genutzt, die immer wieder sozialräumliche Segregation, Ausgrenzungen und Vertreibung städtischer Bevölkerung zur Folge haben.

 

Mit einer Veranstaltungsreihe will das Bündnis (N)Olypmpia Hamburg die Auswirkungen von Sportgroßevents für städtische Sicherheitspolitik und Aufwertungsdynamiken diskutieren. Beispielhaft geht es um folgende Städte: London als Austragungsort der letzten Olympischen Sommerspiele 2012, Rio de Janeiro als Austragungsort der diesjährigen Fußball-WM und von Olympia 2016 sowie Hamburg mit seiner Olympia-Bewerbung 2002 und aktuellen Ambitionen für die Sommerspiele 2024 bzw. 2028.

Was sind die Motive für Sportgroßevents und wer profitiert von ihnen? Welche Infrastrukturmaßnahmen bzw. Sicherheitspolitiken werden mit Großevents legitimiert? Welche Widerstandspraktiken gegen Ausgrenzung sind erfolgreich?

 

Brot & Spiele I, 10.9., 19.30 Uhr Centro Sociale, Sternstraße 2

Sportgroßevents, Sicherheitspolitik und Widerstand

Mit Kurzinputs von:

Stefanie Baasch: Festivalisierung von Sicherherheitspolitik am Beispiel der Fußball-WM in Deutschland 2006;

Oliver Pohlisch: Sperrzonen, Ausnahmezustand und Militarisierung in London zu Olympia 2012;

Stephan Lanz: Stadtentwicklung der Megaevents: “Pazifizierung” der Favelas, Massenproteste und Widerstand in Rio de Janeiro

Moderation: Manuel Osório, Anne Vogelpohl

 

Brot & Spiele II, 7.10., 19.30 Uhr, Centro Sociale, Sternstraße 2

Sportgroßevents, städtische Umstrukturierung und Widerstand

Mit Kurzinputs von:

Katharina Schmidt: WM, Olympia & Co: Anmerkungen zur aktuellen stadtpolitischen Vision von/für Rio;

Sybille Bauriedl: Games 2012: Gentrifizierung des Londoner Ostens abfeiern;

Kathrin Wildner: lo urbano – Perspektiven auf Raum- & Raumaneignung aus Lateinamerika

Moderation: Nicole Vrenegor, Ulf Treger

 

Brot & Spiele III, Werkstattgespräch, 21.10., Lichtmeß, Gaußstr. 25

Hamburg macht nun in Olympia: Konzepte, Ziele und Proteste

Mit Kurzinputs von:

Joachim Häfele: Sicherheitspolitik und öffentlicher Raum;

Ulf Treger: Die Bewerbung ist wichtiger als der Zuschlag: Olympia als Identitätsstifter;

Manuel Osório: Hamburg bastelt an Olympia 2024+

Die Veranstaltungsreihe vom BUKO Arbeitsschwerpunkt StadtRaum Hamburg findet am 10.9. & 7.10. in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg und am 21.10. zusätzlich in Kooperation mit ‘Zusammen Leben & Arbeiten’ statt. Beginn jeweils 19.30 Uhr.

Weitere Informationen zu Nolympia Hamburg finden sich hier:
nolympia-hamburg.de

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Reparier mal wieder!

Sonnenschirm zerbrochen? Schwimmflügel kaputt? Uhr in den Sand gefallen? Auch nach der Sommerpause gibt es wieder ein Repair Café mit Unterstützung von Hamburg entwickeln für Eine Welt. An verschiedenen Stationen können Dinge, die Ihr lieb gewonnen habt und nicht wegwerfen wollt, repariert werden. Ehrenamtliche Expert/innen zeigen Euch, wie’s geht. Ob Holz/Metall, Nähen/Stopfen oder Elektro – hier landet nichts so leicht auf den Müll, schließlich versteht sich das Repair Café als Beitrag für eine nachhaltige und zukunftsfähige Gesellschaft.

Für alle, die es nicht nach Altona schaffen oder die vor Ort nicht mehr versorgt werden können: Es gibt in Hamburg eine Vielzahl von Selbsthilfewerkstätten, wo man lernen kann, Dinge zu reparieren und gestalten. Wir haben eine Liste von Selbsthilfewerkstätten zusammengestellt, die Euch bei der Suche nach Werkstätten und Unterstützung helfen kann.

Repair Café Altona, 6.9., 14 – 17 h, Haus 3, Hospitalstr. 107, 22767 Hamburg;  Seid herzlich zum Repair Café eingeladen! Weitere Infos:
http://haus-drei.de/event/repair-cafe-2/

Unterstützt von:

http://www.change-it.org/wp-content/uploads/2014/02/BER_Logo_HH_klein_web2.jpg

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Die Mitmach-Konferenz für eine bessere Welt

Was kannst Du als Einzelne/r für eine bessere Welt tun? Und wie können wir gemeinnützige Initiativen und Bewegungen, Bürger/innenprojekte und Social-Start-Ups voranbringen? Engagierte Bürger/innen, kreative Idealist/innen und mutige Sozialunternehmer/innen denken, träumen, lernen und handeln. Fünf Themenräume bieten im Haus73 im Schulterblatt eine einzigartige Kombination innovativer Methoden, neuartige Diskussions- und Vernetzungsformate sowie konkrete Projekte zum Anpacken und Weltverbessern.

Alle unverbesserlichen Idealist/innen, heillosen Sozialromantiker/innen oder hoffnungslosen Gutmenschen sollten diesen einzigartigen Auftakt zur Bewegung für eine bessere Welt auf keinen Fall verpassen und sich hier schon mal ein Ticket sichern! All diejenigen, die es nicht schaffen oder keine Zeit haben die Konferenz selbst zu besuchen, können in unserer Berichterstattung davon lesen – wir werden selbstverständlich vor Ort sein um für Euch zu berichten!

 

KONFERENZ FÜR EINE BESSERE WELT

Die Mitmach-Konferenz für engagierte Menschen, Projekte, Organisationen und Unternehmen

Datum// 7. September 2014

Location// Haus 73, Schulterblatt 73, Hamburg

Uhrzeiten// Konferenz: 10.00 bis 18.00 Uhr/Get-Together: 18.00 bis 20.00Uhr

Website// http://www.fuereinebesserewelt.info

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Fabrica

Du wolltest schon immer mal wissen, ob Du ein Handy auch selbst bauen kannst? Dann hast du jetzt die Möglichkeit! Vom 13.8. bis 7.9.2014 veranstaltet das Fab Lab Fabulous St. Pauli e.V. in Hamburg das Projekt “Fábrica” – Technik meets Kunst meets DIY-Kultur. Im Park Fiction an der Hafenstraße wird eine temporäre, dezentrale Hightech-Produktionsstätte errichtet, die es den Besucher/innen ermöglicht, fünf Prozent des Mobiltelefonbedarfs von St. Pauli selber zu produzieren.

Ziel ist u.a. herauszufinden, wie sich die Leute eine künftige dezentrale Produktion ihrer Hightech-Produkte wünschen. Neben Vorträgen und Diskussionen können auch Nicht-Expert/innen mit Hilfe guter Maschinen einfache Mobiltelefone auf professionellem Niveau selber produzieren.

Teilnehmen kann wirklich jede/r die/der Lust hat, aber auch einfach nur zuschauen ist erlaubt. Wer aktiv mitbauen möchte, die/der sollte kurz das Anmeldeformular ausfüllen und bevorzugte Termine angeben – der Andrang ist hoch! Der Eintritt ist selbstverständlich frei!

Bei den Telefonen handelt es sich um das DIY-Phone von David Mellis (MIT). Wie der Zusammenbau abläuft, könnt ihr in dem Testbericht vom Dezember 2013 anschauen. Auch bei weiteren Fragen zum Ablauf und Verständnis helfen Euch die FAQ weiter.

Viel Spaß dabei wünscht Euch Euer Change-it Team!

Bilder:Presseinfo des Fablab-Hamburg,  www.fablab-hamburg.org

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Degrowth 2014

Wie könnte eine Gesellschaft jenseits von Wachstumszwängen aussehen? Wenn Ihr Euch für diese Thematik interessiert, dann haben wir hier eine spannende Ankündigung für Euch: Vom 2.-6. September 2014 findet die Vierte Internationale Degrowth-Konferenz für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit in Leipzig statt, auf der konkrete Schritte zum Thema Postwachstumsgesellschaft angegangen werden.

 

Neben wissenschaftlichen Debatten und künstlerischen Ansätzen gibt es viele Möglichkeiten des formellen und informellen Austausches. Wenn Ihr an diesem internationalen Veranstaltungszyklus teilnehmen wollt (2008 in Paris, 2010 in Barcelona und 2012 in Venedig und Montreal), dann meldet Euch unter folgendem Link an.

 

Eine Programmübersicht und mehr Infos zur Konferenz findet ihr auf der offiziellen Website unter http://programme.leipzig.degrowth.org/de/degrowth2014/public/schedule.


Einen kurzen Einblick über die Thematik könnt Ihr schon mal hier bekommen:

 

Stream towards Degrowth – Interview mit Ludwig Schuster und Boris Woynowski from Degrowth Conference 2014 on Vimeo.

 

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Altonale Straßenfest

Am Wochenende ist es wieder soweit: das Altonale-Straßenfest mit seinem bunten Programm wird wieder das Viertel beleben und Altona gemäß dem diesjährigen Motto – lokal, nachhaltig und international – prägen. Leider werden wir dieses Jahr nicht mit einem Stand dabei sein, allerdings lässt es sich unser Team auch nicht nehmen, mal vorbeizuschauen.

 

Auf ein paar interessante Programmpunkte möchten wir Euch hinweisen:

 

Die Grüne Meile

Die Grüne Meile ist ein extra für „nachhaltige“ Unternehmen, Organisationen und Initiativen geschaffener Bereich in der Großen und der Kleinen Rainstraße. Bei diesem Projekt von altonale goes green dreht sich alles um das Thema Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit… mit Livemusik, Modenschau, diversen Mitmach-Aktionen und gutem ökologischen Essen wird garantiert niemandem langweilig!

 

Altona tischt auf

Während der Altonale16 zeigt sich Altona auch von seiner kulinarischen Seite. Unter dem Titel “altona tischt auf” wird in Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft des Mercado und dem Online-Kochportal yumwe.de ein Food-Festival veranstaltet. Die Idee: Es wird an den verschiedensten Orten im Viertel gemeinsam gekocht, probiert und genossen.

 

Achtung! Wenn Ihr noch mitkochen möchtet, dann müsst Ihr euch schnell hier anmelden, ansonsten bleibt es beim Zuschauen.

 

DESIGNgift

Der wahrscheinlich größte Open-Air Design-Markt Hamburgs – umsonst und draußen. Das Spektrum reicht von Accessoires, Schmuck und Mode über Möbel, Taschen, Keramik, bedruckten Stoffen bis hin zu Interieur- und Produktdesign. Wie immer wird wieder Wert auf die Einbindung der ansässigen Designer/innen und Künstler/innen aus Altona gelegt. Wo genau, das findet Ihr hier .

 

Natürlich gibt es noch weitere Programmpunkte wie zum Beispiel Livemusik auf verschiedenen Bühnen, ein Bandwettberb, Seifenkistenrennen, einen Flohmarkt und vieles mehr! Wir freuen uns auf ein lokales, nachhaltiges und internationales Wochenende!

 

Mehr Infos zur Altonale findet Ihr unter www.altonale.de

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Social-Pay-Per-View

An alle Fußballbegeisterten:

Anstatt sich über die Machenschaften der FIFA zur WM in Brasilien nur zu beschweren, haben sich zwei Schweizer, Regula Stämpfli und Phillippe Wampfler, eine gute Aktion ausgedacht!

 

Damit die FIFA und ihre Werbepartner sich nicht ausschließlich auf Kosten Brasiliens bereichern, haben sie sich die Aktion  “Social Pay-Per-View” überlegt. Die Idee: Für jedes (oder fast jedes) WM-Spiel, das von Euch angeschaut wird, spendet Ihr 5 Euro oder 5 Franken für eine gemeinnützige Organisation in Brasilien. Das funktioniert ganz einfach über eine SMS mit dem Kennwort WMsocialview 5 an 339 oder Ihr überweist es direkt an Terres de Hommes. Auf der Website der Aktion findet ihr mehr Infos sowie die Kontodaten von Terres de Hommes.

 

Mit jedem Spiel, das wir gucken, kann einer gemeinnützigen Organisation in Brasilien geholfen werden – und das ganz ohne die FIFA. Das ist doch unterstützenswert  – wie wir finden!

 

 

 

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Das Umsonstfest: Rock die Ware!

 

Umsonstfest? Ja genau, Du hast richtig gelesen. Das Umsonstfest ist ein offenes und nicht-kommerzielles Stadtteilfest auf dem es keine Preise gibt und bei dem jede/r mitmachen kann. Mit dem Umsonstfest sollen Projekte, die nach alternativen Wegen des Wirtschaftens suchen, die Möglichkeit haben, diese zu präsentieren. Aber auch Gruppen oder Einzelne können musikalisch, künstlerisch und kreativ tätig werden und damit ihrem Talent eine Bühne geben. Die Idee dahinter ist sich der zunehmenden Kommerzialisierung des öffentlichen Raums entgegenzustellen und Alternativen zum gängigen Konsumverhalten auf Straßenfesten zu bieten. Man kann sich austauschen, an den Infoständen zu sozialen und politischen Initiativen diskutieren, am Umsonstflohmarkt teilnehmen, die bunte Stimmung aufsaugen und einfach Spaß haben und mitfeiern. Für Kinder ist übrigens ein kleines Programm von 14-18 Uhr geplant.

 

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Das Ganze findet dieses Jahr am Sonntag, den 22. Juni 2014 ab 14 Uhr in und rund um das Centro Sociale, Sternstraße (Nähe U.Bhf.-Feldstraße) statt.

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Die Devise: Mitmachen statt bezahlen!


Auch du kannst dich am UMSONSTFEST 2014 beteiligen

  • Du kannst dort mit anderen zusammen malen oder Plastiken kneten.
  • Du kannst dort Zauber-Tricks oder deine Jonglierkünste vorführen.
  • Ihr könnt dort über die Arbeit Eurer Initiative informieren.
  • Du kannst Dich beim Kochen beteiligen oder zu Hause vorbereitetes Essen vorbeibringen.
  • Du kannst Dinge des täglichen Gebrauchs, die noch gut erhalten sind, die du aber nicht mehr brauchst, vorbeibringen, damit diese an den Umsonst-Ständen verschenkt werden.
  • Du kannst dort viel mehr tun, als uns Beispiele einfallen. Zum Beispiel einfach mit uns feiern.

 

Im Programm für dieses Jahr gibt’s noch genügend freie Zeit und freien Platz für Dich und Deine Aktivität. Am 25.5. findet ein Vorbereitungstreffen statt, bei dem alle eingeladen sind, die sich mit einer Aktion, einem Auftritt, einem Info- oder Verschenkstand am Fest beteiligen oder sich bei der Organsiation des Festes einbringen wollen.

Falls Du da nicht kannst, Dich aber trotzdem beteiligen möchtest, dann kannt Du einfach unter folgendem Link Kontakt aufnehmen.

 

 

Organisiert wird das bunte Fest vom Arbeitskreis Lokale Ökonomie e.V., mit Unterstützung des Centro Sociale.

 

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Kaputt war gestern!

Am Samstag, den 10. Mai fand im Haus 3 Altonas erstes Repair-Café statt. In den Werkstätten „Elektro“, „Computer“, „Nähen“, „Fahrrad“, „Holz und Metall“ wurde Wasserkochern, Milchaufschäumern, Stehlampen, Laptops, Smartphones, Druckern und Weckern neues Leben eingehaucht und ihren Besitzer/innen ein Strahlen ins Gesicht gezaubert! Denn in den allermeisten Fällen gelang es den ehrenamtlichen Reparateur/innen, die „angeschlagenen“ Objekte wieder flott zu kriegen.

 

Eindrücke aus dem 1. Altonaer Repair-Café

 

So viel Erfolg schreit nach Wiederholung – here we go:

 

Das nächste Repair-Café wird am Samstag, den 28.06.2014 (14 – 17 Uhr) im Haus 3 stattfinden!

 

Mehr zur Idee des Repair-Café findest Du hier.

 

Unterstützt von:

http://www.change-it.org/wp-content/uploads/2014/02/BER_Logo_HH_klein_web2.jpg


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Genossenschaft 2.0 und GWÖ

5744052964_57607172dd_qIm Dezember berichteten wir über Fairnopoly, einer Online-Platform, auf der neue und gebrauchte Sachen getauscht, verkauft und verschenkt werden können, sowie über den Fairnopoly Tauschbazar, bei dem man auch ‚real’ Dinge des Lebens tauschen konnte.

Jetzt geht Fairnopoly mit einer Diskussion zur Genossenschaft 2.0 in die nächste Runde! Mit dem Modell Geno 2.0 steigt der Online-Marktplatz Fairnopoly in die Diskussion ein und hinterfragt den praktischen Aufbau eines Unternehmens im Sinne der Gemeinwohlökonomie. Basierend auf der Rechtsform „eingetragene Genossenschaft” soll ein Typ von Unternehmen etabliert werden, der durch seine Eigenschaften zu einer faireren und nachhaltigeren Wirtschaft beiträgt. Welche Relevanz kann diese Unternehmensform für die Gemeinwohlökonomie einnehmen?

Nach einer Vorstellung des Modells am Beispiel von Fairnopoly (http://www.fairnopoly.de) sollen dessen Möglichkeiten und Relevanz in einer offenen Diskussion reflektiert werden. Dabei sollen auch generelle Fragen aus der Perspektive der Gemeinwohlökonomie aufgeworfen werden: Ist die Rechtsform Genossenschaft hinreichend, oder sind weitere/andere Kriterien notwendig, um Unternehmen zu aktiven Treibern einer nachhaltigen Wirtschaft zu machen?

Stattfinden wird das Ganze am 20. Mai 2014 im Rudolf-Steiner-Haus Hamburg, Mittelweg 11-12, von 19:30 – 21:30 Uhr. Wer an diesem Tag keine Zeit hat, bekommt einen Tag später, am 21. Mai 2014 nochmal die Gelegenheit dazu von 19:30 – 21 Uhr an einem Vortrag mit Diskussion zum selben Thema im Social Impact Lab Hamburg teilzunehmen.

Nähere Infos zu den Terminen findet Ihr im Kalender der Gemeinwohlökonomie Hamburg und auf dem Blog von Fairnopoly.


Bild: Creative Commons License Fiona Krakenbürger bei postwachstum@flickr.com

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Nur Mut

Du möchtest auf einen Umstand hinweisen, der dir am Herzen liegt? Du willst Aufmerksamkeit für dein Anliegen, weißt aber nicht genau wie? Auf Change it! haben wir bereits ein paar alternative Aktionsformen zusammengestellt, die Dir weiterhelfen könnten: vom Flashmob über Guerilla Gardening über die vielleicht bekannteste Atkionsform Critical Mass, stellen wir Euch vor, was von anderen schon erprobt und empfohlen wurde. Doch so etwas selbst auf die Beine zu stellen, beziehungsweise eine eigene Idee zu entwickeln, ist dann doch noch was anderes.

Aus gegebenem Anlass möchten wir Euch deshalb auf einen Workshop hinweisen, der am Samstag, 24.5.2014 im Curio Haus stattfinden wird. Die Rosa–Luxemburg Stiftung bietet einen Workshop an, bei dem die verschiedenen Methoden der unterschiedlichen Aktionsformen unter die Lupe genommen werden und gemeinsam diskutiert wird, welche Aktionsformen für welche Zwecke passen und wie sie Erfolg versprechend genutzt werden können. So wird im ersten Teil des Seminars anhand von  künstlerisch-politischen Beispielen konkret an Aktionsformen für die politische Arbeit gefeilt, während im zweiten Teil, mithilfe humorvoller und spielerischer Körper- und Stimmübungen, der eigene Auftritt geprobt wird. Es werden praktische Strategien erprobt, die Hemmschwellen abbauen sollen, indem z.B. die Sprechsituationen stimmlich und inhaltlich effektiv vorbereitet werden. Das Ziel ist es, durch Memorisierungstechniken fähig zu sein, (politische) Inhalte so aufzubereiten und einzuprägen, dass sie ohne Skript, spontan und trotz Aufregung öffentlich zum Besten gegeben werden können.

Für all diejenigen, die schon länger darüber nachdenken etwas zu inszenieren, sich aber noch unsicher gefühlt haben, ist dies die perfekte Gelegenheit um zu üben! Nur Mut – macht mit!

Was? // Politische Weiterbildung: Lasst neue Aktionsformen sprechen!

Wer? // Mit Meike Bergmann, dock europe e.V., Politikwissenschaftlerin, Dozentin der Erwachsenenbildung, Organisationsentwicklerin für Non-Profit-Organisationen | Liz Rech, Regisseurin, Performerin und Dramaturgin im Grenzbereich zwischen Schauspiel, Performance und Installation (Seminarleiterinnen)

Wann? // Samstag, 24.05.2014 | 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Wo? // Im Curio-Haus, Hamburg
Rothenbaumchaussee 15
20148 Hamburg

 

Eintritt // Eintritt 10 Euro / ermäßigt 5Euro

Anmeldung ist erforderlich unter anmeldung@rls-hamburg.de bis 16.5.14

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Living Utopia

Bei der Recherche nach spannenden Events in Hamburg stieß ich auf ein Projekt, über das ich gerne kurz schreiben würde. Living utopia ist die Idee von fünf jungen Visionär/innen und motivierten Utopist/innen, die, ganz konkret, theoretische Ideen einer alternativen Lebensweise mit praktischen Umsetzungsmöglichkeiten vereinen, so dass durch das Handeln im täglichen Leben die „utopischen“ Ideen lebendig werden können. So haben die fünf Aktivist/innen verschiedene Zukunftsprojekte entwickelt, in denen man ohne Zwang, Druck und Angst sein Leben gestalten kann. Wenn Ihr interessiert seid, was hinter diesen Projekten genau steht, dann könnt Ihr Euch auf der Website http://de.livingutopia.org/projekte.html genauer umsehen. Die Frage danach, wie die Gesellschaft von morgen aussehen könnte, sowie die Philosophie geldfrei, vegan und ökologisch zu leben, stehen dabei immer im Zentrum.

 

——————————————————————————————-

Aktuell gibt es morgen, am 7.Mai,  in Hamburg einen Workshop zum Thema Geldfrei leben. Tobi und Pia, Foodsaver und Mitbegründer des Netzwerks living utopia und des unique planet e.V., leben seit einem Jahr geldfrei. In diesem Workshop geben die beiden einen Einblick in ihr Leben ohne Geld und beleuchten und hinterfragen dabei bestehende, auf Geld basierende Strukturen und deren Geschichte.

Es soll ein Workshop werden, bei dem gemeinsam nach praktischen Fragen, u.a. wie wir eigentlich Leben wollen und welche Alternativen es dazu gib, diskutiert werden. Es wird auch vor Ort geldfrei geschlemmt, also bringt am Mittwoch gerne gerettete Lebensmittel mit!


Beginn: 19:00 Uhr,

Ort: Cafe Knallhart, Wegbeschreibung:http://knallhart.blogsport.de/kontakt/

Eintritt ist natürlich frei:)

Falls Ihr schon mal einen kleinen Eindruck von dem Workshop bekommen möchtet, dann  könnt Ihr Euch hier ein Video von Pia und Tobi zum Thema “Leben ohne Geld” angucken:

 

 

Autorin: Jasmina Srna

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Frühlingstrend 2014: Do it yourself!

5896397843_0d6faa5240_qDas 1. Repair Café Altona rückt näher und es wächst die Spannung: Wer kommt mit welchen Geräten oder Dingen? Wo kriegen wir noch benötigtes Material her? Spielt das Wetter mit für die Draußenreparatur der Fahrräder? Fragen über Fragen, die das ehrenamtliche Team derzeit beschäftigen. Vier Stationen wird‘s im Haus 3 geben: Holz/Metall, Nähen/Stopfen, Elektro (Achtung keine große Weiße Ware – vor allem für Elektro werden noch Expert/innen gesucht, Kontakt: manfredtimpe@haus-drei.de).

 

Repair Café Altona, 10.5., 14 – 17:30 h, Haus 3, Hospitalstr. 107, 22767 Hamburg; Ein zweiter Termin steht auch schon fest: 28.6., gleicher Ort, gleiche Zeit. Seid herzlich eingeladen!

__________________________________________________________

Für alle, die es nicht nach Altona schaffen oder die vor Ort nicht mehr versorgt werden können: Es gibt in Hamburg eine Vielzahl von Selbsthilfewerkstätten, wo man lernen kann, Dinge zu reparieren und gestalten. Wir haben für Euch eine Liste zusammengestellt, die euch bei der Suche nach Werkstätten und Unterstützung helfen kann:

 

Liste von Selbsthilfewerkstätten & Co

 

* Die folgenden Angaben sind – wie immer – ohne Gewähr, bitte vorher im Netz gucken, ob die Zeiten und Orte noch aktuell sind.

 

I Fahrrad & andere Zweiräder

 

1) Fahrradselbsthilfe Centro Sociale, Sternstraße 2, Nähe U-Feldstraße

Jeden Dienstag, 18.30 Werkstatt
http://www.centrosociale.de/

2) Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt „Schrott wird flott“, Stresemannstraße 142 (rechts), Nähe S-Bahn Holstenstraße

Dienstag und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr,
http://www.ak-loek.de/Main/Fahrradwerkstatt

3) Fahrrad- & Motorrad, Selbsthilfe-Werkstatt in der Motte, Eulenstraße 43, Nähe Bahnhof Altona

Donnerstag, 16-19 Uhr Fahrrad, 19-22 Uhr Motorrad
http://www.diemotte.de/de/werkstaetten

4) Motorradselbsthilfe Altona, Friedensallee 128, Nähe S-Bahn Bahrenfeld

Öffnungszeiten Sommer (1.3.-31.10.), Mo-Fr 13-20 Uhr, Sa 11-18 Uhr,

Öffnungszeiten Winter (1.11.-28.2.), Mo-Fr 13-19 Uhr,  Sa 11-18 Uhr

http://www.msaltona.de/

 

II Frickeln, Technikbasteln & 3-D-Drucker

 

5) FabLab St. Pauli, 3-D-Drucker und mehr, Centro Sociale, Sternstraße 2, Nähe U-Feldstraße

openFablab-Day, jeden Donnerstag, ab 16 Uhr, Werkstatt

http://www.fablab-hamburg.org/

6) Maker Kids, Hack table, Frickeln und Technikbasteln für Kinder, Maker Hub, Große Bergstraße 160, Nähe Bahnhof Altona

Jeden 2. Samstag des Monats, ab 14 Uhr

http://www.makerhub.de/events/makerkids/

7) Makerspace Attraktor, Treffpunkt für Tüftler & Technikbegeisterten, ab Mitte Mai: Eschelsweg 4, Nähe S-Bahn-Königstraße

Basteldonnerstag: Jeden Donnerstag um 19:30 Uhr, Elektronik-Stammtisch: Jeden ersten Montag im Monat um 19:30 Uhr, Open Lockpicking Workshop: Jeden zweiten Mittwoch um 19 Uhr sowie einen monatlichen Näh-Workshop:
http://blog.attraktor.org/

 

III Offene Werkstätten

 

8 ) Offene Holz- & Metallwerkstatt im Haus 3, Nähe S-Bahn Holstenstraße, Hospitalstraße 107

Jeweils montags bis mittwochs von 17-21 Uhr
http://www.haus-drei.de

9) Frauen*werkstatt der Villa Magdalena, Bernstorffstr.160a, Nähe Bus 3

Offener Siebdruck nur für Frauen, jeden 1. und 2. Mittwoch im Monat von 18 – 21 Uhr, jeden 3. Dienstag von 19 – 22 Uhr. Nutzungsgebühr: 5 Euro, plus Materialkosten.
http://villamagdalenak.de/

10) Frauenhand-Werkstatt e.V., Offene Tischlerei und Töpferei, Elsässer Str. 4, Dulsberghof, 3. Etage, Nähe U-Bahn Straßburger Straße,

Öffnungszeiten mit Anleitung:

Tischlerei: MO 18:30 – 21 Uhr, DI 14 – 17 Uhr, MI 17:30 – 20:30, Do 18.30 – 21.30
Töpferei: MO 18.30-21 Uhr, DI 10-13 Uhr, DO 18.30-21. Uhr
http://www.frauenhandwerkstatt.de/

11) Diverse Offene Werkstattgruppen in der Motte, Eulenstraße 43, Nähe Bahnhof Altona

Rund 80 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen engagieren sich in der Motte und bieten Offene Werkstatttermine an: Video, Foto, Siebdruck, Seidenmalen, Keramik, Holz, Metall, Motorrad, Fahrrad, Motte Hühnerhof, Motte Bienen und Imkerei. Weitere Infos zu den Angeboten:
http://www.diemotte.de/de/werkstaetten

12) Töpferei in der Fabrik, Barner Straße 36, Altona, Bus 2 Haltestelle Fabrik

Für Kinder und Jugendliche, montags und donnerstags, zwischen 12 – 18 Uhr, Für Jugendliche und Erwachsene: montags und donnerstags, von 18.30 bis 22 Uhr, unter Vorbehalt, bitte vorher auf der Fabrikseite (Unterpunkt Stadtteilarbeit) gucken:
www.fabrik.de

IV Umsonstläden & Tauschmöglichkeiten


13) Umsonstladen Altona, Arbeitskreis Lokale Ökonomie e.V., Stresemannstr. 150, Nähe S-Bahn Holstenstr.

Öffnungszeiten, dienstags 18.30 – 20.30 Uhr, mittwochs 16 – 18 Uhr, freitags 10.30 – 16 Uhr, samstags 10 – 12.30 Uhr,
http://www.ak-loek.de

Der Arbeitskreis Lokale Ökonomie hat noch weitere Selbsthilfe, Umsonstprojekte, wie ein Kleinmöbellager, eine Reparatur- und Textilwerkstatt, wo weitere Unterstützer/innen gesucht werden.

http://www.ak-loek.de/Main/Oeffnungszeiten

14) Stilbruch Altona, das Kaufhaus für Modernes von Gestern, Ruhrstraße 51, Nähe Buslinie 3, Haltestelle Schützenstraße Mitte

Stilbruch bietet günstige Gebrauchtmöbel, sowie eine Tauschbörse im Netz:
http://stilbruch.internet-verschenkmarkt.de/list.asp

15) Beim Tauschring Hamburg können Mitglieder Dienstleistungen im Tausch anbieten oder nutzen, u.a. Techniksupport, Kreatives, Tiersitting, Sprachkurse, etc.:
http://www.tauschring-hamburg.org/

Unterstützt von:


Bild: Creative Common Licence von matthias.penke@flickr.com

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Die Lebensmittelretter/innen

2572100759_7890952540_qIn Deutschland werden jedes Jahr 11 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen, wie vor Kurzem eine Studie der Universität Stuttgart herausfand. Zum Großteil ist diese Ware noch einwandfrei, darf aber nicht mehr verkauft werden weil z.B. das Mindesthaltbarkeitsdatum gerade überschritten wurde oder die Ware aus ästhetischen Gründen nicht mehr verkauft werden soll. Und weil das so ist, hat sich in den letzten Jahren sogar ein eigener Markt um diese Wegwerfware gebildet. Neben der wohl bekanntesten Initiative, der Tafel, gibt es mittlerweile auch andere Aktivist/innen, die diesen Fehler im System angehen wollen. So auch die Lebensmittelretter/innen.

Was ist die Idee dahinter?// 2012 wurde das Foodsharer Projekt gegründet mit der Grundidee, dass Menschen ihr Essen wieder mehr teilen sollen. Dabei soll kein Geld fließen, denn teilen hat, laut Meinung der Gründer, auch eine ethische Dimension. Den Lebensmitteln soll wieder ein ideeller Wert gegeben und das Bewusstsein geschaffen werden, dass sie mehr als bloß eine Ware sind. Damit wird dem Fehler im System, der Überproduktion, entgegengewirkt.

Was machen die Lebensmittelretter/innen genau?// Lebensmittelretter/innen sind nun diejenigen, die in Supermärkten, Bäckereien, bei Gemüsehändlern und sogar in Tankstellen überschüssige Lebensmittel sammeln, um sie dann an Vereine und soziale Projekte zu verteilen oder bei www.foodsharing.de einzustellen. Auf der Website kann man die gesammelten Produkte als Essenskörbe zusammenstellen, die dann von Interessierten abgeholt werden.  Aber nicht nur das! Man kann sich auch zum gemeinsamen Kochen verabreden um die Lebensmittel mit Anderen zu teilen, also auch ein soziales Event daraus machen!

Alle Lebensmittelretter/innen engagieren sich ehrenamtlich, es gibt keinen Fuhrpark und auch kein zentrales Lebensmittellager, wo die Lebensmittel bis zur Vergabe aufbewahrt werden. Dies bedeutet einen hohen Organisationsaufwand für die Freiwilligen. Daher ist die Website www.lebensmittelretten.de momentan noch die Seite, auf der sich die Freiwilligen in ihrer Region organisieren, sich austauschen und alle teilnehmenden Betriebe verwalten – während www.foodsharing.de eher die Seite ist, um Essenskörbe reinzustellen und abzuholen. Im Übrigen nehmen die Lebensmittelretter/innen nicht nur Waren in großen Mengen ab, sondern kommen auch für ein paar Brötchen, eine Kiste Zwiebeln oder für paar wenige Obstsorten – im Gegensatz zur Tafel. Auch benötigen die Abnehmer keinen Bedürftigkeitsnachweis (z.B SGB-II) für die Waren, weshalb man die Lebensmittelretter/innen auch als “niedrigschwellige Variante der Tafel” bezeichnen könnte.

In Hamburg fand am letzten Märzwochenende, vom 28.3-30.3.2014 der Kongress der Lebensmittelretter/innen im Bürgerhaus Hamburg Jenfeld statt. Rund 90 Freiwillige haben an diesem Wochenende in kleinen Grüppchen gemeinsam gekocht, über Essen geredet, sich vernetzt und darüber diskutiert, wie man am besten Supermärkte dazu bringt, ihnen ihre Lebensmittel zu überlassen. Wenn Du jetzt neugierig geworden bist und Lust bekommen hast auch ein/e Lebensmittelretter/in in Deiner Region zu werden, dann kannst Du Dich auf www.lebensmittelretten.de anmelden und aktiv werden. Wenn Du Dich für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln engagieren möchtest, ist das vielleicht das richtige Format für Dich – also schau’ s Dir an!

Einen Kurzfilm, der knapp das Konzept „Foodsharing“ erklärt, findet ihr hier:

Autor: Jasmina Srna

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Gemeinsam reparieren statt einsam konsumieren!

Die Einladung //Alles neu macht der Mai. Nicht nur, dass das Haus Drei, das wegen Umbau länger geschlossen war, wieder seine Tore öffnet, sondern auch Gegenstände, Geräte und Kleidung werden wieder flott gemacht: Wir laden Euch herzlich ein zum:

 

1. Repair Café Altona, 10.5., 14 – 17:30 h, Haus 3, Hospitalstr. 107, 22767 Hamburg;


Das Weg-Werf-Dilemma // Du hast einen bänderfressenden Kassettenrekorder, aber noch große Freude an Hörspielkassetten? Vielleicht lässt sich da was machen! Die Socken, die deine Oma gestrickt hat, haben Löcher? Lass dir zeigen, wie man sie stopft. Dein Herz hängt an einem dreibeinigen Stuhl – in der Holzwerkstatt gibt es mit etwas Glück Ersatz.

 

Die Idee // Repair Cafés sind kostenlose Treffen, bei denen die Teilnehmer/innen alleine oder gemeinsam mit Anderen Dinge reparieren, die sonst im Müll gelandet wären. (Ausgenommen ist sperrige Weiße Ware, wie Kühlschränke oder Waschmaschinen). Das Repair Café leistet einen Beitrag zur Entwicklung einer nachhaltigen Gesellschaft und zur Förderung der Kultur der Reparatur. Die Idee des Repair Cafés stammt aus den Niederlanden, wo es schon eine Art Reparaturbewegung gibt – weg vom schnellen Konsum, hin zu mehr Nachhaltigkeit. Sasel hat’s bereits vorgemacht, wie Repair Cafés in Hamburg laufen können.

 

Das soziale Miteinander //Da der Andrang vermutlich groß sein wird, könnt ihr die Wartezeit beim gemütlichen Zusammensitzen bei Kaffee und Kuchen angenehm gestalten und dabei andere Menschen aus der Nachbarschaft kennen lernen.

 

Das Mitmach-Prinzip // Bist du handwerklich begabt, an der Nähmaschine fit oder am Schweißgerät? Wir suchen noch Expert/innen, Tüftler/innen, Handwerker/innen, etc. aus den Bereichen Elektro, Elektronik und Nähen. Auch freuen wir uns über Ehrenamtliche, die uns bei der Durchführung des Repair Cafés unterstützen. Bitte meldet Euch bei Manfred Timpe, 040-38 61 41 07, manfredtimpe@haus-drei.de.

Unterstützt von:

http://www.change-it.org/wp-content/uploads/2014/02/BER_Logo_HH_klein_web2.jpg

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Pumpipumpe

Wer kennt das nicht: Man möchte Gummibootfahren, besitzt aber selber keins. Zugegeben, das passiert selten. Aber dennoch, extra eins zu kaufen für diesen Fall lohnt sich nicht.  Außerdem weißt du, dass der Nachbar in der Wohnung über dir eins besitzt. Und hier setzt die so einfache wie auch geniale Projektidee Pumpipumpe vom Berner Atelier „METEOR Collectiv“ an: das Leihen und Ausleihen von Dingen, die man nur selten braucht, soll gefördert werden.

 


Die Erfinder von Pumpipumpe sind der Meinung, dass sich in jedem Haushalt  Dinge befinden, die man nur selten braucht und die man gerne netten Mitmenschen ausleihen würde. Gleichzeitig wäre man manchmal froh, sich Dinge, die man nur ab und zu ben%

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Rüstungsexporte: Von Hamburg in die Welt

Während des arabischen Frühlings erhoben sich Menschen im Nahen Osten und Maghreb gegen ihre autoritären Herrscher, zum Teil sehr erfolgreich, zum Teil weniger. Die Konflikte, die sich aus daraus ergaben, führten zu viel Gewalt und Blutvergießen. Die traurige Wahrheit dahinter ist, neben den USA und Russland ist Deutschland weltweit führend im Bereich der Rüstungsexporte.

 

Aber auch Hamburg hat sein Päckchen zu tragen: Ein großer Anteil der Rüstungsexporte wird nämlich direkt über den Hamburger Hafen verschifft. So gelangen trotz politischer Grundsätze der Bundesregierung deutsche Rüstungsgüter vermehrt von Hamburg in autoritäre Länder wie Saudi-Arabien.  2012 wurde mehr als die Hälfte der Rüstungsexporte in Staaten geliefert, die nicht der EU und NATO angehören (55%). Der Hauptabnehmer für deutsche Rüstungsexporte war dabei Saudi Arabien mit einer Importbilanz von 1,2 Milliarden Euro.

 

Gemeinsam mit Pastor Christoph Störmer, dem Initiator des Hamburger Bündnis gegen Waffenexporte, und Prof. Brzoska diskutiert Katharina Fegebank, welche politischen Vorgaben für den Bereich der Rüstungsexporte benötigt werden, damit Deutschland keine Waffen an Diktatoren liefert. Die Grüne Bürgerschaftsfraktion lädt daher zum Fachgespräch „Zukunft der Rüstungsexporte” ein.


Wann?

Dienstag, 01. April 2014, 18:30 Uhr


Wo?

Bürgersaal im Hamburger Rathaus

Wer? 

  • Katharina Fegebank (Sprecherin für Internationales der Grünen Bürgerschaftsfraktion)
  • Pastor Christoph Störmer (Gründer des Hamburger Bündnisses gegen Waffenexporte)
  • Prof. Michael Brzoska (wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg)

Anmeldung bitte an Nadine.Neumann@gruene-fraktion-hamburg.de

Autor: Jasmina Srna

 

Bilder: Creative commons DAV.es@flickr.com und UweHiksch@flickr.com

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Billigklamotten? Sind untragbar!

Immer mehr, immer billiger, immer schneller in den Müll: Mode hat eine immer kürzere Halbwertzeit – heute noch hui, morgen schon pfui. Auch die Schattenseiten dieser Billig- und Wegwerfkultur sind unübersehbar: In Bangladesch brennen Kleiderfabriken oder stürzen ein; In Kambodscha werden Flüsse durch krebserregende Schadstoffe in Outdoorkleidung verseucht; in Thailand wehren sich Textilarbeiter/innen gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen, um nur einige der globalen Auswirkungen zu nennen. Fakt ist: Die Arbeits- und Produktionsbedingungen in der Bekleidungsindustrie sind schon lange untragbar!

 

Wir möchten Euch auf eine Veranstaltung im Museum der Arbeit hinweisen: Am 4. April findet ein Forum für Lernende zum Thema „Tragbare Kleider“ statt. Schüler/innen der Mittel- und Oberstufe können in einem Parcours Wissenswertes rund um die Kleiderproduktion erfahren: Wie ist der Arbeitsalltag einer Näherin? Welche ökologischen Folgen verursachen diese Billigproduktionen in den Ländern, in denen die Kleidung hergestellt wird? Was bedeuten unsere auf den Markt geworfenen Altkleider für lokale Bekleidungsmärkte in Asien und Afrika? Wie kann der Druck auf die Hersteller erhöht werden, damit mehr saubere Kleidung produziert wird? Antworten auf diese und weitere Fragen finden die Schüler/innen bei diesem Aktionstag, der offen für alle ist. Der Eintritt ist frei. Anmeldung erwünscht unter: info@museum-der-arbeit.de oder Tel.: 040 428 133 0

 

Mit dabei sind u.a.: die Akademie Mode & Design (AMD), Prof. Dr. Petra Leutner, Professorin für Modetheorie und Ästhetik, Student/innen des HCU-Seminars „Markenware und Siegel“, die Akademie JAK, das Projekt „Sound of Bangladesh“, Mathias Ahrberg vom Modelabel Fairliebt, Frauke Hermann (Referentin für globales Lernen), Astrid Lorenzen und Anja Heinemann vom Sustainable Design Center e.V. stellen u.a. die Aktion „Klamottenkur“ in Hamburg vor, Jeanine Glöyer berichtet über fairliebt in Jyothi, der Weltladen Osterstraße zeigt Alpakawaren; Nicole Kiersz präsentiert Gewebematerial aus Feinstrumpfhosen, u.v.m.

 

Tragbare Kleider: Forum für Lernende, Freitag, 4. April, 10-14 Uhr, Museum der Arbeit, Wiesendamm 3, 22305 Hamburg, U/S-Bahn Barmbek; Eintritt frei; Kontakt für Nachfragen: Jürgen Bönig 040 428 133 150 oder juergen.boenig@museum-der-arbeit.de

 

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe “Untragbar! Wie können faire Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie durchgesetzt werden?” finden sich hier

.

 

Unterstützt von:

 

 

 

 

 

 

 

Artikelbild: BANGLADESCH, Textilbetrieb Beximco in Dhaka produziert Jeanshosen für den Export für westliche Textildiscounter u.a. Tom Tailor, Copyright: Joerg Boethling, 2007

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Klamottenkur 2014

Hast du Dich nicht auch schon öfters geärgert über den Klamottenberg in Deinem Kleiderschrank? Ziehst Du nicht auch immer nur dieselben Lieblingsteile an? Warum also nicht mitmachen bei der Aktion Klamottenkur 2014 und sich ganz im Sinne der Slow Fashion Bewegung, dem bewussten Konsum stellen?!

So funktioniert’ s:

Für 7 Wochen, vom 5. März bis 20. April 2014, reduzierst Du Deinen Kleiderschrank auf 50 Teile und merkst, welche Klamotten Du wirklich brauchst. So kannst Du testen, wie Du damit klarkommst, wenn Deine Garderobe auf eine “Minimum” reduziert ist. Gleichzeitig widersetzt Du Dich dem Mode-Diktat und entdeckst vielleicht alte Schmuckstücke wieder neu. Das vorrangige Ziel ist es, weniger zu konsumieren und Dir bewußt zu machen, wieviel eigentlich nur aus Gewohnheit gekauft wird. Die Aktion wird von mateno.org und dem Sustainable Design Center initiiert und wird bereits im dritten Jahr organisiert.

Wenn Du also Lust hast an dem Experiment teilzunehmen – dich selbst zu testen – dann würden wir uns freuen, wenn Du der Aktion eine Stimme und ein Gesicht gibst. Erzähle uns in der Rubrik Bloggen über Deine Erfahrungen während Deines Versuchs und zeig uns ein Bild von Dir oder Deiner Klamottenauswahl. Lass uns teilnehmen an Deiner Entschlackungskur und begeistere so noch mehr Menschen zum Mitzumachen!

Achtung: Wer nicht alleine starten möchte, die/der kann mit anderen gemeinsam in die Klamottenkur 2014 starten. Bitte bringt dazu ein aussortiertes T-Shirt mit, es wird ein Schmuckobjekt geflochten. Für das Event bitte anmelden unter hh[at]sustainable-design-center.de.

Wann: Am Do., 6. März 2014, 18:30 / Vorort ist Astrid vom SDC

Wo: Cafe Feldstern, Sternstraße 2, 20357 Hamburg

Mehr Infos zur Klamottenkur 2014 findet Ihr außerdem auf der Website www.modeprotest.de

Autor: Jasmina Srna

Bild: Creative-Commons-Lizenz by Twicepix @flickr & kohlmann.sascha @flickr

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Ahoi und Leinen los

 

Ein geschwungenes e, kombiniert mit dem Slogan „Hamburg entwickeln für Eine Welt“, zeigt: Hier sind Promotorinnen am Werk. 2013 ist bundesweit das Programm „Eine Welt- Promotor/innen“ gestartet. In Hamburg sind (bis Ende 2015)  zwei Stellen geschaffen worden: eine zum Globalen Lernen und eine zur Stärkung von Fairhandels-Aktivitäten.

Promoten? Wen oder was?

 

‘promotor’, {Substantiv, engl.}, steht für ‘Beförderer/in’, ‘Organisator/in’ oder auch
‘Beschleuniger/in’.

 

Ein/e „Eine-Welt-Promotor_in“ …

 

• befördert Wissen & Kompetenzen für nachhaltige Entwicklung
und entwicklungspolitische Themen;
• organisiert Austausch, Diskussion & Vernetzung;
• beschleunigt und unterstützt all diejenigen, die sich für eine sozialere
und nachhaltigere Welt einsetzen.

 

Jetzt mal Butter bei die Fische: Was soll sich in Hamburg entwickeln?


* Lisa Speck (zuständig für Fairen Handel):

 

“Die Kleinproduzent_innen im Süden sind zwar weit weg, aber das Bewusstsein darüber, dass sich deren Situation erheblich verbessern muss und die Schalthebel auch bei uns liegen, muss nah heran geholt werden. Fairer Handel als eine Möglichkeit, Kleinproduzent_innen zu stärken, soll in das alltägliche Handeln von Hamburgs Politik und Wirtschaft einfließen. Schließlich möchte sich Hamburg als ein ,faires‘ Tor zur Welt präsentieren und dieses Bild mit Inhalten füllen. Meine Aufgabe ist für Politik und Wirtschaft Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.“


Kontakt:
Lisa Speck
(zuständig für Fairen Handel):
Mobile Bildung e.V.
Stresemannstr. 374
22761 Hamburg
Tel.: 040 / 8815 6689
info@fairtradestadt-hamburg.de

 

*********************************************

 

* Nicole Vrenegor & Mareike Wittkuhn (zuständig für Globales Lernen):

 

“Globales Lernen soll weiter raus aus der Nische und hinein in die Stadt. Wir machen uns auf die Suche nach neuen Lernorten, Akteur_innen und Methoden für die Bildungsarbeit. Und – last but not least – beschäftigen wir uns mit der Frage, wie wir eigentlich vom Verstehen zum Verändern kommen.“


Kontakt:
Nicole Vrenegor & Mareike Wittkuhn
(zuständig für Globales Lernen):
Open School 21
Nernstweg 32 – 34
22765 Hamburg
Tel.: 040 / 3980 7693
info@openschool21.de

 

Weitere Informationen zum Programm: www.ewnw.de/eine-welt-promotorinnen

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Guck doch ma’, ob Du mitmachen magst!

Keine Berührungsängste mit der Kamera? Und weit geöffnete Augen für Themen wie Gerechtigkeit und Fairer Handel? Der Fotowettbewerb guck ma’ möchte junge Leute fürs Hingucken, Fotografieren und für den Fairen Handel begeistern.  Unterstützt wirst Du von Hamburger Fotograf/innen und Fair-Trade-Expert/innen. Alle Fotos werden von einer Fachjury begutachtet und die sechs besten Preisträgerarbeiten werden bei einer großen Sonderausstellung im September 2014 in der Hamburger Rathausdiele präsentiert. Zusätzlich gewinnen die Preisträger/innen attraktive Sachpreise wie Fototechnik und -zubehör, Fair Trade Waren und Einkaufsgutscheine. Aber auch alle anderen Teilnehmer werden zur Gewinnerehrung und einem Senatsempfang im Kaisersaal des Hamburger Rathauses eingeladen – also mitmachen lohnt sich allemal!

 

 

Das Fotoprojekt ist von dem Aktionsbündnis hamburg mal fair organisiert und wird bereits im dritten Jahr organisiert. Mitmachen können alle Hamburger Schülerinnen und Schüler von 12-21 Jahren. Einsendeschluss ist der 02. Juni 2014. Teilnahmebedingungen und alle weitere Informationen findest Du unter http://www.hamburgmalfair.de/de/p.aspx/156/guck-ma/guckma-201314-ausschreibung

 

 

Hier noch ein Link zum Guck ma’-Blog: http://fotoprojektguckma.wordpress.com

 

Eine spannende und interessante Aktion, wie wir finden, also: Ran an die Kameras!

 

Autorin: Jasmina Srna

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Mitmischen!

Wir suchen junge Weltveränderinnen und –veränderer, die Lust haben mitzumachen


Wenn Dich die Themen auf „change it!“ interessieren und es Dich reizt, journalistisch zu arbeiten, zu fotografieren, kreativ zu sein und eigene Ideen zu entwickeln, “change it!“ bekannt zu machen, interessanten Hinweisen nachzugehen oder neue change-it!-Orte zu entdecken oder… oder… oder

– dann melde Dich einfach bei uns! Egal, ob kurzer Beitrag oder größeres Projekt – wir freuen uns über jede und jeden, die mitwirken mögen. Eine Bezahlung können wir leider nicht bieten, dafür ermöglichen wir praktische Erfahrungen im journalistischen Arbeiten, Öffentlichkeitsarbeit, Projektmanagement und Einblicke in die Arbeit einer NGO. Ansprechpartnerin ist Jasmina Srna (E-Mail: srna@change-it.org oder 040/ 39 80 76 95).

 

Bilder: LP12inch at photocase.com, cw-design at photocase.com, Open School 21
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Lessingtage – Um alles in der Welt!

Aufgepasst!


Vom 25. Januar bis 9. Februar 2014 findet zum fünften Mal das internationale Theaterfestival „Lessingtage – Um alles in der Welt“ statt. Das abwechslungsreiche Programm wird auf den verschiedenen Bühnen des Thalia Theaters, sowie an unterschiedlichen Orten der Stadt aufwarten und aus internationalen Gastspielen, Thalia Eigenproduktionen und soziokulturellen Projekten bestehen. Der Schwerpunkt des diesjährigen interkulturellen Festivals ist die Verbindung zwischen Afrika und Europa. Damit wird die Kolonialgeschichte der beiden Kontinente thematisiert und die damit zusammenhängende Verantwortungen ins Zentrum gerückt. Die Haltung gegenüber den heute ankommenden Afrikanern ist wichtig, denn wie die Veranstalter Joachim Lux und Sandra Küpper so treffend formulieren: „Wir“ fischen die somalischen Gewässer leer, aber wenn die somalischen Fischer sich wehren nennen wir sie „Piraten“….


Gotthold Ephraim Lessing gab den Anstoß für eine interkulturelle Gesellschaft und für das Festival, das von den vielfältigen Bemühungen zeugt, Grenzen zu überwinden. Die Lessingtage setzen sich künstlerisch mit der Frage auseinander wie man, zwischen Abgrenzung und Öffnung schwankend, eine gemeinsame Zukunft gestalten kann. Also falls ihr Lust habt bei der künstlerischen Reise dabei zu sein, dann schaut doch mal in das Programm unter http://www.thalia-theater.de/h/lessingtage-2014_603_de.php und sucht euch das passende Stück heraus; es ist für jeden etwas dabei!


Autor: Jasmina Srna

Bild: Creative-Commons-Lizenz by motreo@flickr & berndschwer@flickr

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Ethletic: Vegane Sneaker

Für alle, die schon immer einmal vegane und fair getradete Sportschuhe kaufen wollten, gibt es jetzt gute Nachrichten: Ethletic produziert die ersten Sneaker weltweit, die das offizielle Fairtrade Prüfzeichen tragen.

 

Die Produzenten der fair getradeten Schuhe haben die Vision, dass jeder Mensch für seine Arbeit gerecht entlohnt werden muss. Daher entwickeln sie Produkte auf der Grundlage von zertifizierten Fair Trade Lieferketten und unterstützen eigene Fair Trade Projekte. Auch die Ausbeutung von wertvollen Agrarflächen soll verhindert werden. So wird  ausschließlich Biobaumwolle aus zertifiziertem Anbau eingesetzt und auch bei den Schuhsohlen wählt Ethletic Naturkautschuk statt Kunststoff.

 

Und warum vegan? Für Ethletics Schuhproduktion stirbt kein Tier oder wird misshandelt. Weder tierisches Fett, Kleb- oder Farbstoff noch Öl wird für die Herstellung der Sneaker verwendet. Also schaut bei Gelegenheit einmal in den Online Shop, die Auswahl ist vielfältig und bietet ein Shoppingerlebnis ohne schlechtes Gewissen.

 

Link: www.ethletic.de

Autor: Jasmina Srna

Bild: Creative-Commons-Lizenz by jellie_mac@flickr

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Ifixit : Entdecke den Tüftler in dir!

Ifixit macht es möglich, deine vielleicht noch unentdeckten Fähigkeiten auszutesten und dabei Gutes zu tun. Im Oktober letzten Jahres gründeten Matthias Mayer (41) und sein Geschäftspartner Matthias Huisken (44) Ifixit, ein Unternehmen, das dazu beitragen könnte, Elektroschrott zu reduzieren und gleichermaßen die Renaissance der Reparaturkultur einzuläuten. Wie genau?

 

Ifixit, im Jahre 2003 in Kalifornien von Kyle Wiens und Luke Soules gegründet, hat mit den beiden findigen Deutschen seinen ersten Europastore bekommen. Der bislang virtuelle Shop befindet sich in einem Hinterhof in Stuttgart, bestehend aus einem Lager von 30 qm mit Unmengen von Kleinteilen. Die Idee hinter der ganzen Geschichte ist simpel: Ifixit vertreibt Ersatzteile für Laptops, Tablets, Smartphones und Spielekonsolen online und stellt die Anleitungen für die Reparatur der jeweiligen Geräte bereit. Da die Hersteller keine Reparaturanleitungen veröffentlichen, hat sich eine große Community freiwilliger Mitarbeiter, Hobbytüftler und Ingenieure aus aller Welt ans Werk gemacht und Reparaturanleitungen erstellt. Bisher sind zwar erst 100 Ifixit – Artikel im Europastore erhältlich, doch mit der Vision, im Jahre 2014 weitere 3.000 Tutorials für den europäischen Markt zu übersetzen, wird auch der Bedarf nach den Ersatzteilen steigen. Übrigens sind alle Ersatzteile die gleichen Teile, die im Original verbaut sind, jedoch ohne Herstellerbranding.

 

Mit der Idee, dem Konsumenten die Angst zu nehmen vor der Komplexität der Geräte, ist den beiden Unternehmern ein erster Coup gegen den übermäßigen Konsum in der Wegwerfgesellschaft gelungen. Ein Elektrogerät selbst zu reparieren und nicht der Versuchung zu erliegen, die nächste Generation zu kaufen, ist ganz im Sinne der Firmenphilosophie. Laut Mayer dauere die Reparatur eines Smartphone – Akkus beispielsweise nur 15 Minuten und sei für jedermann möglich. „Man muss die Angst vor dem Gerät überwinden“ sagt Mayer, und er hat Recht, probiert es aus!

 

Link: http://eustore.ifixit.com/

 

Autor: Jasmina Srna

Bild: Creative-Commons-Lizenz by AB Creative Edge@flickr

 

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Fairnopoly Tauschbazar

Wolltest Du schon immer mal die Regeln umdrehen? Und statt blind eigene Interessen zu verfolgen, sich mit anderen zusammentun, um gemeinsam die Ziellinie zu überqueren?

 

Da bist Du nicht allein! Auch die Gründer von Fairnopoly wollten beim konventionellen Marktspiel nicht länger mitmachen und haben sich eine Alternative überlegt. Sie haben einen Online-Marktplatz ins Leben gerufen, um verantwortungsvollen Konsum und fairen und transparenten Handel zu fördern.

 

Fairnopoly ist eine Online-Platform, auf der neue und gebrauchte Sachen getauscht, verkauft und verschenkt werden. Eine Alternative also zu konventionellem Konsum, die es den Leuten ermöglicht, ihre gebrauchten Sachen weiterzugeben und Gebrauchtes von anderen weiter zu nutzen. Der Verkauf von fair produzierten und gehandelten Sachen wird dabei besonders gefördert.

 

Aber es geht noch weiter: Fairnopoly ist eine Genossenschaft, die demokratisch kontrolliert ist, wodurch Fairnopoly ein Beispiel für ein faires und transparentes Unternehmermodell setzt. Gleichzeitig engagiert sich Fairnopoly auch gegen Korruption. Ein Prozent von jeder Transaktion, die auf Fairnopoly stattfindet, wird an Initiativen gespendet, die sich gegen Korruption einsetzen. Zusätzlich können Verkäuferinnen und Verkäufer ihren Erlös an die Organisationen direkt spenden.

 

Jetzt lädt Fairnopoly dazu ein, das Spiel auch offline umzudrehen! Am 15. Dezember findet in Hamburg der erste Fairnopoly Tauschbazar statt, auf dem Du Deine Sachen tauschen und verschenken kannst. Falls Du noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken bist oder vor dem Jahresende noch ein paar Sachen los werden willst – komm vorbei! Getauscht wird im Social Impact Lab Hamburg in der Pastorenstraße zwischen 11.00 und 16.00 Uhr.

 

Alle weitere Informationen zum Tauschbazar findest Du hier (facebook-Event oder XING-Event).

 

Bild: Creative-Commons-Lizenz by Unlisted Sightings@flickr
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Warmes Plätzchen

Am 5. Dezember finden an verschiedenen Orten der Welt Aktionen zu globaler Solidarität statt. Auch Hamburg ist mit dabei! Im Gängeviertel gibt’s an diesem Tag eine Veranstaltung zu den Themen Flucht, Migration und Obdachlosigkeit. Teil davon ist eine Schenk-Party und Tauschaktion. Bringt also gerne Klamotten und andere Sachen mit, die ihr tauschen und verschenken wollt. Es wird auch eine Ausstellung zum Thema Flucht und Migration geben. Durch Auftritte verschiedener Bands, einer Tanzfläche, Gratis-Essen und ganz viel Zeit zum Austauschen und Kennenlernen wollen die Veranstalter die Tür für möglichst viele und ganz unterschiedliche Menschen öffnen und ein warmes Plätzchen für alle schaffen.

 

Die Veranstaltung wird von den Freiwilligen des World Citizen Network organisiert in Kooperation mit der CulturCooperation e.V. Die Freiwilligen des World Citizen Network sind junge Menschen aus der ganzen Welt, die in Hamburg und anderswo eine Vielzahl von Veranstaltungen und Aktionen zu Themen wie Solidarität und global citizenship organisieren.

 

Weitere Informationen findest du auf dem Veranstaltungsflyer oder bei der Eventeinladung auf facebook. Ihr alle seid herzlich willkommen!

 

 

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Für ein Bleiberecht!

Vor kurzem haben wir in einem Beitrag über die Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ berichtet, ein Zusammenschluss von hauptsächlich westafrikanischen Flüchtlingen, die seit Anfang des Jahres in der Hansestadt leben und für ihre Rechte kämpfen. Nach eigenen Angaben sind sie aus dem kriegsgeplagten Libyen nach Italien geflüchtet, von wo aus sie nach Deutschland geschickt wurden. Die Gruppe versucht ihr Bleiberecht in Hamburg durchzusetzen – und in der Zwischenzeit, so gut es geht, über die Runden zu kommen. Die Politik macht ihnen das sehr schwer, in dem ihr Aufethaltsstatus weiterhin ungeklärt und eine Abschiebung ständig präsent ist. Zusätzlich hält das Arbeitsverbot sie davon ab Geld zu verdienen und so sind sie auf Unterstützung von Privatperonen und Institutionen angewiesen. Die St.-Pauli-Kirche bietet seit Monaten eine Unterkunft für mehr als 80 Peronen, Parteien wie die Linke und die Grünen versuchen auf politischer Ebene gemeinsam mit den Flüchtlingen eine Lösung zu finden. Auch zivilgesellschaftlich bekommt die Gruppe viel Unterstützung: In den vergangenen Monaten haben auch durch die Gruppe “Lampedusa in Hamburg” selbst zahlreiche Aktionen, Proteste und Demonstrationen stattgefunden, die zu Solidarität mit den Geflüchteten aufriefen und auf ihre Situation aufmerksam machen wollten.

Eine tolle Unterstützungsaktion wurde auch von der 10b Klasse der Stadtteilschule am Hafen/St. Pauli gestartet. Die Schüler/innen haben in einem Brief den Senat aufgefordert, die Turnhalle der Schule als Aufenthaltsort für die Flüchtlinge zu benutzen. Die Petition der Schüler/innen kannst Du hier finden und unterzeichnen!

In den letzten Tagen hat sich nun die Situation der Geflüchteten deutlich verschärft. Durch Straßenkontrollen und Razzien der Polizei wurden mehrere Menschen vorübergehend festgehalten, Fotos von ihnen gemacht sowie Fingerabdrücke abgenommen. Alles deutet darauf hin, dass der Senat seine Vorgehensweise nun verschärfen will. Viele der Flüchtlinge und Aktivist/innen fürchten deshalb, dass dies als Vorbereitung für eine Abschiebung gedeutet werden kann.

Um auf die drastische Vorgehensweise des Senats hinzuweisen und auf ein Bleiberecht der Geflüchteten zu pochen, findet am 2. November wieder eine große Demo in Hamburg statt. Bist Du dabei? Weitere Infos findest Du hier.

Bild: Park Fiction
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Leerstand trotz Wohnungsmangel. Aktionstag in St. Georg

St. Georg, der Stadtteil rund um den Hamburger Hauptbahnhof, ist traditionell ein Stadtteil, in dem viele arme Menschen leben. Nach wie vor gibt es viele, die keine Wohnung haben und auf der Straße leben: einige schlafen unter der Kennedy-Brücke, andere suchen Unterschlupf in den Geschäftseingängen und auch für die Flüchtlinge aus Lampedusa gibt es in St. Georg keine feste Unterkunft. Gleichzeitig gibt es jede Menge Leerstand von Wohn-, Gewerbe- und Büroflächen, wie z. B. das 3-stöckige Gebäude in der Koppel 95, das seit über 15 Jahren leer steht. Warum ist das so und vor allen Dingen, warum wird von politischer Seite dagegen nichts unternommen?, fragen sich der Einwohnerverein St. Georg, die Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Georg-Borgfelde und das Hamburger Aktionsbündnis gegen Wohnungsnot. Sie rufen am Mittwoch, den 16. Oktober, zu einem gemeinsamen Aktionstag “Leerstand beenden – Her mit der Koppel 95!” auf. Um 12 Uhr gibt es eine Kundgebung vor dem leerstehenden Gebäude und um 19 Uhr geht es mit einer Kulturveranstaltung bei der Dreieinigkeitskirche weiter, um den Forderungen nach Schaffung von günstigem Wohnraum Nachdruck zu geben.

 

Und wer jetzt denkt, na gut, ein einzelnes Haus, das leersteht, wird die Wohungsnot ja nicht beheben, der sollte mal einen Blick auf den gut gepflegten Leerstandsmelder werfen. Hier zeigt sich, dass die Koppel 95 exemplarisch für den massenhaften Leerstand in ganz Hamburg ist. Und vielleicht fällt euch ja mal in eurer Nachbarschaft ein Haus auf, das schon lange leer steht. Der Leerstandsmelder freut sich über weiteres Futter.

 

Foto: Creative-Commons-Lizenz by K1irsch@flickr

 

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Bildung für nachhaltige Ungleichheit?

Es nimmt einfach kein Ende mit unseren Veranstaltungshinweisen. Aber wir können nichts dafür, der Hamburger Herbst hat einfach zu viel anzubieten!

 

Am 9. November organisiert die Open School 21 zusammen mit dem Eine Welt Netzwerk Hamburg einen Tagesworkshop zu postkolonialen Bildern in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Die Referent/innen sind Chandra-Milena Danzielzik und Timo Kiesel vom glokal e.V., einem Berliner Verein für politische Bildung.

 

Globales Lernen will Weltoffenheit und Empathie fördern und zur Mitgestaltung einer gerechteren Welt ermutigen. So die Theorie. Da sich viele gängige Methoden jedoch auf klassische Konzepte von Entwicklung und Kultur beziehen, können Referent/innen in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit leicht in Fallstricke der Stereotypisierung, Exotisierung und des Rassismus geraten. In der Praxis wird Globales Lernen häufig seinem eigenen Anspruch nicht gerecht und der Ansatz läuft Gefahr, globale Machtverhältnisse sogar zu verfestigen.

 

Um diesem Muster entgegen zu wirken, bietet der Workshop „Bildung für nachhaltige Ungleichheit?“ einen Einstieg in rassismuskritische Analyse an. Der Workshop regt zum selbstständigen Handeln und Reflektieren an und zeigt, wie ein kreativer Umgang mit Seminarinhalten und Methoden aussehen kann. Zentrale Fragen dabei sind: Welche Bilder des globalen Nordens und Südens werden vermittelt? Was hat Rassismus und Kolonialismus mit Entwicklung und Entwicklungszusammenarbeit zu tun?

 

Zunächst wird ein kritischer Blick darauf geworfen, welche Grundverständnisse von Entwicklung und Kultur Globalem Lernen und seinen Methoden zugrunde liegen. Außerdem wird über Probleme und ungewollte Lerneffekte diskutiert. Im zweiten Teil werden dann konkrete Bildungsangebote und Handlungsmöglichkeiten besprochen.

 

Der Workshop richtet sich an alle Interessierten, die sich weiterbilden möchten. Teilnehmer/innen, die bereits in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit tätig sind, können gerne neben ihren Erfahrungen auch eigene Bildungsmaterialien mitbringen!

 

Der Workshop findet am 9. November 2013 zwischen 10 und 17 Uhr im Adebar in der Friedensallee 43 statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 € (ermäßigt 20 €). Bitte meldet Euch bis zum 31. Oktober 2013 per Mail bei Jonna Tikkanen (jonna.tikkanen@ewnw.de) an.

 

Förderung: Engagement Global im Auftrag des BMZ, Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung aus Erträgen der Lotterie Bingo! Die Umweltlotterie, Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg.

 

Bild: Creative-Commons-Lizenz by Noel Hatch@flickr

 

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Das Warten hat ein Ende

Moin Moin global Lernende,

 

so stellen sich derzeit die Berliner/innen ihre Weltverbesserungsmaschine vor, deren geheimnisvollen Spuren bis ins 17. Jahrhundert reichen sollen. Wir in Hamburg sind auch plietsch: Seit Störtebeckers Zeiten wird hier an einer Weltveränderungsmaschine gebastelt, die wir nun gemeinsam mit einer erlesenen Crew bergen und  weiter entwickeln wollen. Mit EUCH! “Was wäre, wenn… Was motiviert mich und warum… Wie kann es gehen… und mit wem?” Diese Fragen schweben im Raum und wollen aufgegriffen werden!

 

Seid herzlich eingeladen zu einer gemeinsamen Forschungsreise, seid eingeladen zum “Bau!Camp Globales Lernen”!

 

am 12. Oktober 2013

von 11 – 17 Uhr

im Centro Sociale, Sternstr. 2, 20357 Hamburg, U-Bahn Feldstraße

 

Es ist wunderbar zu wissen, dass es möglich ist, die Weltveränderungsmaschine zum Laufen zu bringen! An diesem Tag, durch Euch und dem, was ihr an Bau- und Bestandteilen mitbringt: Euer Potenzial, Eure Fragen, wichtige Worte, haptische Gegenstände (sehr gerne zum greifbaren Weiterbauen der Maschine) oder eine neue Idee – alles ist möglich!

 

Es erwarten Euch das Team der Open School 21, des EWNW Hamburg und Yvonne Vockerodt, die erste Maschinenteile bereits gesichtet haben. Also: Schluss mit dem Warten auf bessere Zeiten, los geht’s!

 

Jetzt anmelden: info@openschool21.de oder 040 – 39807690
Anmeldeschluss ist Freitag, der 27. September 2013!

 

Hier noch Kleingedrucktes:
* der Tag ist gebührenfrei;
* Snacks und Getränke gegen Spende;
* wer eine Übernachtung benötigt, meldet sich bitte bei uns – wir schauen dann, ob/ was wir organisieren können!

 

Veranstalter_innen: Open School 21 und das Eine Welt Netzwerk Hamburg (EWNW).

 

 

 

 

Mit finanzieller Unterstützung durch:
das BMZ, die Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg (BSB), die NUE (Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung), den KED (Kirchlicher Entwicklungsdienst) und die Senatskanzlei Hamburg.

 

Bild: Moritz Ahlert, Projektbüro von Borries

 

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100% zu entscheiden

Dieser Tage flattern bei allen wahlberechtigten Menschen in Hamburg die Unterlagen für die Bundestagswahl sowie für den Volksentscheid über den Betrieb der Energienetze ein. Am 22. September gibt es also einiges Wichtiges zu entscheiden: Wer wird Deutschland die nächsten vier Jahre regieren und wer darf die Hamburger Netze (gemeint sind damit die  Strom-, Fernwärme- und Gasleitungsnetze) die nächsten 20 Jahre betreiben? Ein typischer Fall für Change-it, finden wir, und meinen damit besonders die 100% Rückübernahme der Energienetze.

 

Wie immer gibt es Pro & Contra, schließlich geht es um die stolze Summe von 1,6 Milliarden Euro, die die Stadt in die Hand nehmen müsste. Die in Hamburg regierende SPD findet den 100% Rückkauf der Netze zu teuer und verweist darauf, dass die Stadt mit dem jetzigen 25,1 %igen Anteil an den Netzen schon genug Mitsprache habe. Auch die CDU und die FDP sprechen sich gegen einen Rückkauf aus, während die Grünen und die Linke dafür sind. Die Initiative, warum überhaupt darüber entschieden werden kann, geht von einer Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern aus, die sich „Unser Hamburg – Unser Netz“ nennt.

 

Auf ihrer Homepage listen die Befürworter_innen des Volksentscheids verschiedene Argumente für eine Übernahme der Konzessionen auf:

 

* Die Übernahme ist finanzierbar. Andere Städten haben es bereits vorgemacht;

* Die Einnahmen kommen der Öffentlichkeit zu Gute und keinem profitorientierten Konzern;

* Die Energieversorgung wäre wieder in der Hand der Öffentlichkeit; Das bedeutet, es gibt mehr Transparenz und mehr Kontrollmöglichkeiten als bei einem privaten Unternehmen;

* Die derzeitigen Betreiber Vattenfall und E.on machen Milliardengewinne und stehen für Unternehmen, die bei der Energiegewinnung auf Atommeiler und klimaschädliche Kohlekraftwerke setzen. Wenn die Stadt Betreiberin wäre, könnte endlich eine Energieversorgung aus erneuerbaren Energien angegangen werden.

 

Am besten informiert ihr euch über das Pro & Contra. In den nächsten Wochen wird es dazu viele Möglichkeiten geben. So stehen die Befürworter/innen der 100% Übernahme auf Veranstaltungen, an Infoständen und im Netz Rede und Antwort. Wenn euch auch die Argumente der Befürworter/innen überzeugen sollten, dann könnt ihr ein/e Überzeugungstäter/in werden und das Engagement der ehrenamtlichen Initiative unterstützen. Die Parteien, die gegen den Rückkauf sind, informieren ebenfalls über eine Webseite und persönlich über ihre Positionen.

 

Du hast – wenn du wahlberechtigt bist – nun die Qual der Wahl: Stimme mit Ja für die 100%ige Übernahme der Netze oder mit Nein, wenn du dagegen bist.

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Klamottentausch-Party

Die change it!-Unterstützerinnen Katharina und Juliane laden am Sonntag, den 8. September ab 17 Uhr zur Klamottentauschparty in die Tarterie in St. Pauli ein! Kommt einfach mit Euren Klamotten, die Ihr nicht mehr tragt oder mögt vorbei und schaut, ob Ihr sie gegen andere hübsche Sachen tauschen könnt. Oder Ihr peppt sie dort mit dem Change it – Logo auf: Die drei werden mit Textilfarben und Schablonen vor Ort sein und Euer Kreativität nicht im Wege stehen!

 
Getränke und was zum Snacken kann man in der Bar bekommen.

 

Hier noch mal die facts: 08.09.13 ab 17 Uhr in der Tarterie (Paul-Roosen-Str. 31/ St. Pauli)

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Gezi-Park: Wofür wir kämpfen

„Gezi“ ist türkisch und heißt ins Deutsche übersetzt  „Spaziergang“ oder auch „Reise“. Der gleichnamige Gezi-Park liegt im Herzen von Istanbul, in direkter Nähe zum stark belebten Taksim-Platz. Seit einiger Zeit gibt es heftige Auseinandersetzungen um diesen Park. So hatte die türkische Regierung unter Präsident Erdoğan entschieden, dass der kleine Park einem Einkaufszentrum weichen soll. Immer mehr Menschen fanden sich im Mai zusammen, um gemeinsam gegen die endgültige Zerstörung des Parks zu demonstrieren.

 

Die Proteste waren äußerst friedvoll und kreativ. Anfangs trafen sich die Menschen zum Bücherlesen gegen die Bebauung oder jemand zeigte seine Kritik durch das einfache Rumstehen & Schweigen und immer mehr folgten seinem Beispiel.

 

 

 

Die Polizei reagierte äußerst gewaltvoll auf diese Aktionen und räumte die Protestierenden mit Gummigeschossen und Tränengas aus dem Park. Über mehrere Wochen breitete sich eine Protestwelle über das ganze Land aus. Jetzt richtete sich der Protest nicht mehr „nur“ gegen die Bebauung eines Parks, sondern allgemein gegen die konservative Regierung der AKP. Diese zeigte sich unnachgiebig und drohte offen mit dem Einsatz der Armee.

 

Die Auseinandersetzungen um einen Park haben gezeigt, wie tief gespalten die türkische Gesellschaft ist. Die Brüche verlaufen zwischen Stadt und Land, zwischen sekulären (weltlichen) Lebensentwürfen und religiösen, zwischen alten Traditionen und modernen Werten. Nach wie vor ist unklar, wie es mit dem Gezi-Park weiter geht, auch wenn – aufgrund der massiven Einschüchterung durch Behörden und Polizei – die öffentlichen Proteste nachgelassen haben.

 

Warum gehen so viele Menschen für einen kleinen Park auf die Straße? Warum ist der Gezi-Park zu einem Symbol geworden für vieles, was in der Türkei schief läuft? Wie ist die Situation aktuell rund um den Taksim-Platz? Welche Träume haben die Menschen, die sich dort engagieren? Diese Fragen beantworten Gökhan Biçici, Meltem Oral und Begüm Özden Fırat, die sich auf die Reise machen – vom Gezi-Park in Istanbul zu Park Fiction* in Hamburg. Die Veranstaltung „Platz der Träume“ startet am 23.8. um 19 Uhr.

 

* PS: Der wurde im Juni in Gezi Park Fiction umbenannt, um zu zeigen, dass viele Hamburgerinnen und Hamburger die Proteste gut finden und sie unterstützen.

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Lampedusa in Hamburg

„Wir arbeiteten und lebten in Libyen, ein Land in unserem Kontinent Afrika, das uns die Möglichkeit gab, unsere Existenz zu sichern. Wir hatten nie die Absicht nach Europa zu kommen. Mit der Intervention der NATO, zum “Schutz der Zivilbevölkerung” hieß es, eskalierte der Krieg und wir verloren alles. Viele verloren ihr Leben. Ein Teil von uns wurde mit überfüllten Booten aufs Mittelmeer geschickt. So kamen wir nach Lampedusa. Viele starben auf der Überfahrt.“ So beschreiben Flüchtlinge aus Libyen ihre traumatischen Erfahrungen der Flucht.

 

Lampedusa ist eine Insel im Mittelmeer zwischen Tunesien und Sizilien. Dort stranden jedes Jahr Tausende Afrikanerinnen und Afrikaner. In der Hoffnung auf ein Leben ohne Armut und Krieg, riskieren sie die Überfahrt in kaum seetüchtigen Booten. Bisher ertranken etwa 19.000 Menschen im Mittelmeer bei dem Versuch, Europa zu erreichen. Der neue Papst Franziskus hatte im Juli als erste offizielle Reise die Flüchtlinge auf Lampedusa besucht. Mit sehr deutlichen Worten prangerte er die weit verbreitete Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal von Migrantinnen und Migranten an und forderte mehr Solidarität mit den Flüchtlingen.

 

Rund 300 Lampedusa-Flüchtlinge leben seit Ende 2012 in Hamburg. Die Stadt will sie am liebsten sofort wieder nach Italien zurück schicken, obwohl die Lager überfüllt sind und sie dort kein sicheres Leben führen können. Formal beruft sich der SPD-Senat auf das so genannte „Dublin II-Verfahren“ (weitere Infos dazu findest Du hier), das Flüchtlinge in die Länder der EU zurück zwingen will, die sie auf ihrem Fluchtweg gekreuzt haben.

 

Nach wie vor ist ihr Status hier unsicher und der regierende SPD-Senat verweigert ihnen jede Unterstützung. Einige haben Unterschlupf in der St. Pauli Kirche gefunden, andere leben ohne ein Dach über dem Kopf. Die Flüchtlinge aus Libyen sind zum Spielball der Politik geworden: Weder die Stadt Hamburg noch das Land Deutschland fühlt sich für sie verantwortlich.

 

„Wir sind hier, um zu bleiben. Wir hoffen auf Eure Solidarität“, so endet der eindringliche Aufruf der Menschen, die hier seit einem halben Jahr unter uns leben. Du möchtest aktiv werden und das Anliegen der Flüchtlinge unterstützen? Komm am 17. August um 14 Uhr zur Demo! Start ist am Hauptbahnhof. Auch Sach- und Geldspenden werden dringend benötigt. Eine Liste findest Du auf der Seite: www.lampedusa-in-hamburg.org. Dort kannst Du Dich auch weiter über die Hintergründe der Flucht, die aktuelle Situation auf Lampedusa und über die Situation der Flüchtlinge in Hamburg informieren.

 

Bilder: Gruppe “Lampedusa in Hamburg”
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Station Warteraum

Das Theaterstück „Station Warteraum” erzählt vom Kommen und Gehen – und der Zeit dazwischen: vom ewigen Warten, wann, wie und wohin es wohl weitergeht.

 

„Station Warteraum“ ist ein Theaterprojekt mit jungen Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten und seit Kurzem in Deutschland leben. Zentrales Thema dieses Stücks ist ihr Umgang mit der Situation des Wartens, und wie sie sich im „Warteraum“ Hamburg einrichten. Die Jugendlichen nehmen uns mit auf eine turbulente Reise durch eigene Erlebnisse, Erinnerungen, Hoffnungen und Träume, untermalt von Songs, Beats und Soundcollagen, die ‘DJ Romavilo’ gemeinsam mit den Darsteller/Innen für das Stück komponiert hat.

 

Die Premiere findet am 9. August um 19 Uhr im MUT! Theater statt. Weitere Vorstellungen sind dort am 10. und am 11. August, jeweils um 19 Uhr zu sehen.

 

Weitere Informationen findest Du unter www.muttheater.de.

 

Bild: MUT! Theater
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“Paradise Mastaz”

Hajusom ist ein Hamburger Projekt, in dem junge Flüchtlinge und Migranten gemeinsam mit Künstlern verschiedener Genres Theater-Performances, Raum-Installationen, Musik-CDs und literarische Texte entwickeln, mit denen sie ein großes Publikum erreichen.

 

Seit seinem Bestehen beschäftigen sich die Arbeiten von Hajusom mit dem Thema der Globalisierung und ihrer Folgen. Ihr neues Stück ist eine Musik-Performance mit Puppen. Die einen verkörpern europäische Touristen, die anderen afrikanische Flüchtlinge. Auf ihren unterschiedlichen Reiserouten ins jeweils ersehnte Paradies begegnen sich diese Protagonisten und verheddern sich in wechselseitigen Klischees.

 

Zu sehen ist das Ganze von Freitag, 12.04. bis Sonntag, 14.04. um jeweils 19:30 Uhr auf Kampnagel (K2). Mehr zum Stück findest Du hier: www.hajusom.de

 

Bilder: Sofie Olbers und Arne Thaysen

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Faires Smartphone

Schneller, besser, raffinierter: Der Markt für Handys, insbesondere Smartphones, ist am Überquillen. Im Wochentakt erscheinen neue Smartphone-Modelle, täglich werden tausende neuer Apps entwickelt, wer gestern noch Trendsetter war, ist heute schon out. Für alle Geschmäcker und jedes Bedürfnis findet sich etwas – ob im Laden oder Onlineshop. Und doch musste man bis jetzt auf die ganz große Neuigkeit warten: Ein Handy, das nicht nur den Konsumenten zufriedenstellt, sondern auch gut für die Produzenten ist.

 

Die Produktionsbedingungen in der Handybranche sind alles andere als fair (auch wir haben auf unserer Webseite schon über dieses Thema geschrieben: siehe “Handy”). Es fängt bei der Rohstoffbeschaffung an: Oft stammen die Materialen, die in den Geräten zu finden sind, aus politisch problematischen Gebieten wie dem kriegsgeschundenen Kongo. Sie werden dort größtenteils aus schlecht gesicherten Minen von Männern und Kindern unter menschenunwürdigen Bedingungen gewonnen. Nicht zuletzt leidet auch die Umwelt unter dem massiven Bergbau. Die Arbeitsbedingungen bei den Zulieferfirmen der Elektronikriesen wie Apple, Nokia, Samsung und Sony Ericsson bringen weitere Probleme mit sich: lange und schlecht bezahlte Arbeitszeiten, mangelhafte Sicherheitsbedingungen, Kinderarbeit und gesundheitsschädliche Arbeitsplätze.

 

Das fairphone, das erste ethisch sauber hergestellte Smartphone, vermeidet diese Art der Ausbeutung. Es wird momentan von der gemeinnützigen Organisation Waag Society aus den Niederlanden entwickelt und zeigt, dass es auch anders geht. Fair gewonnene Materialien, gerechte Produktionsbedingungen, Transparenz und einfaches Recycling – das alles sind klare Vorteile. Und gleichzeitig sieht es auch noch super aus! Mit dem Kauf wird nicht nur ein Kommunikationsgerät erworben, sondern auch ein Zeichen gesetzt für mehr Gerechtigkeit. Die geleistete Arbeit wird so anerkannt und bewiesen, dass die Nachfrage nach einem „sauberen“ Handy durchaus vorhanden ist. Die Entwicklung der Elektronikbranche hin zu mehr Fairness und Transparenz ist also nicht nur lohnenswert, sondern dringend notwendig.

 

 

Das fairphone wird voraussichtlich Ende 2013 auf den Markt kommen. Es wird ein Android-betriebenes Smartphone sein. Falls Du mehr über das fairphone lesen willst oder das genaue Erscheinungsdatum wissen willst, besuche www.fairphone.com.

 

Bilder: fairphone/ Waag Society
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Agraprofit

Auf den ersten Blick sieht alles wie gewohnt aus. Wie ein schöner sonniger Samstagmorgen auf dem Wochenmarkt. Ein Stand voller Köstlichkeiten, mit Kaffee und Schokolade, Bananen und Wurst. Hinter dem Verkaufstisch stehen zwei lächelnde junge Männer als Verkäufer und überbieten sich in der Beratung der Kunden. Doch schnell wird klar: etwas stimmt da nicht ganz.

 

Ein Film, der eine tolle Guerilla-Aktion dokumentiert, zum Nachdenken anregt und auch ein bisschen schockiert. Mehr zu der Aktion findest Du hier.

 

 

Bild: Agraprofit
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Grünes Surfen

“Ich google das mal schnell!”
Bei jeder Anfrage über eine Suchmaschine wird wie bei jedem anderen Klick im Netz Strom verbraucht: zum Betrieb und zur Kühlung der Server. Durch unser Surfen im Netz sind wir also mitverantwortlich für einen gewissen Anteil am CO2-Ausstoß. Doch das lässt sich ändern: Mit “grünen Suchmaschinen” wie Ecosia, Forestle, Znout oder Hornvogel können wir die Klimabelastung währen unserer Internetrecherche reduzieren und dadurch zum Klimaschutz beitragen. Diese Suchmaschinen versprechen, ihre Werbeerlöse in Klimaprojekte zu investieren und Umweltorganisationen mit Spenden zu unterstützen. Dadurch sollen die Recherchen im Internet kompensiert und klimaneutral werden. Viele von den Öko-Suchmaschinen werden auch mit Ökostrom betrieben.
Der Haken: Die grünen Suchmaschinen basieren auf den gängigen Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder Bing und greifen auf ihre Ergebnisse zurück. Diese herkömmlichen Suchmaschinen laufen weder mit Ökostrom, noch gleichen sie ihre Emissionen aus.

 

WeGreen
Einen Schritt weiter geht WeGreen. Die auf Bing basierende Suchmaschine legt über die Suchergebnisse einen “grünen Filter” und ermöglicht so eine Aussage zur Nachhaltigkeit von gesuchten Unternehmen, Produkten und Marken. Jedes Suchergebnis wird mit einer Nachhaltigkeitsampel bewertet, die besagt, wie ökologisch und sozial es ist. Und manchmal werden sogar nachhaltige Alternativen vorgeschlagen.

 

Grüne E-Mail
Seit neuem funktioniert auch das Mailen in Grün. Bei Posteo kannst Du Dir nun ein kunden- und umweltfreundliches Postfach einrichten. Da sich Posteo über Nutzerbeiträge finanziert, sind die Postfächer werbefrei. Es gibt bei Posteo auch keine Geschäftspraxis, die Kundendaten zu sammeln und zu verkaufen. Posteo schreibt: “Wir wollen eine Alternative zu werbeverseuchten Posteingängen, Daten sammelnden Konzernen und grün gewaschenen Werbeversprechen sein.” Generell legt man dort besonderen Wert auf Nachhaltigkeit: So wird Posteo beispielsweise allein durch Ökostrom von Greenpeace Energy betrieben. Nach eigener Auskunft sind “der Einsatz effizienter Hardware sowie das Verwenden von Recyclingpapier“ in diesem Unternehmen „genauso selbstverständlich“ wie das Firmenkonto bei der GLS-Bank.

 

Bilder: Open School 21
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