Die weltweite Occupy-Bewegung ist längst auch nach Hamburg geschwappt und hatte zunächst vor der HSH Nordbank auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz ihre Zelte aufgeschlagen. Da dort der Weihnachtsmarkt aufgebaut werden sollte, ist das politische Camp auf die Moorweide am Dammtor-Bahnhof umgezogen. Der Protest der Occupy-Bewegung richtet sich gegen die Macht der Banken, die wirtschaftsfreundliche Politik der westlichen Regierungen und soziale Ungleichheiten.

 

Die Aktion in Hamburg ist Teil der weltweiten Occupy-Bewegung, die im September in New York unter dem Namen “Occupy Wall Street” ihren Anfang genommen hat. Die Teilnehmer/innen des Protests verstehen sich als Stellvertreter für 99 Prozent der Gesellschaft, „die nicht länger die Gier und Korruption von einem Prozent der Bevölkerung hinnehmen wird“. Durch eine friedliche, langfristige Besetzung von symbolischen Orten der Finanzmacht sollen politische Änderungen bewirkt werden. Hamburg ist dabei nicht die einzige deutsche Stadt, in der protestiert wird: Auch das Bankenzentrum Frankfurt, Berlin als Regierungs- und Parlamentssitz und noch viele andere Städte wurden „okkupiert“. Das globalisierungskritische Netzwerk Attac und unterschiedliche Gewerkschaften unterstützen die Proteste.

 

Trotz mancher (berechtigter) Kritik an der Bewegung: Die “Occupiers” stellen sich gegen den Status quo, hinterfragen das gesellschaftliche und wirtschaftliche System der westlichen Demokratien und tragen ihren Protest und Unmut über Missstände auf die Straße.

 

Mehr zur Bewegung “Occupy Hamburg” findest Du unter www.occupyhamburg.org.

Bild: Creative-Commons-Lizenz by Occupy Hamburg@flickr

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