Vom 16. bis 19. Mai finden in Frankfurt am Main europäische Protesttage gegen das Krisenregime der Europäischen Union statt. Wie die Bewegung schreibt: “Löhne werden gesenkt und das Rentenalter wird erhöht, Stellen im öffentlichen Dienst werden deutlich gestrichen und soziale Einrichtungen reihenweise geschlossen. In fast allen Ländern wird im Gesundheits- und Bildungsbereich gekürzt.” Um ein Zeichen gegen diese Sparpolitik zu setzen und um Solidarität zu zeigen mit Menschen, die seit Monaten gegen soziale Angriffe kämpfen, wird in den kommenden Tagen im Frankfurter Bankenviertel demonstriert, blockiert und okkupiert.

 

Obwohl die Aktionstage vom Frankfurter Verwaltungsgericht erstmal verboten wurden, gibt es seit gestern Nachrichten, dass das Gericht das Verbot der Blockupy-Demonstration am Samstag aufgehoben hat. Auch der “Rave against the Troika” kann am Mittwochabend stattfinden, ebenso die für Mittwochmittag geplante Kundgebung vor der Europäischen Zentralbank. Alle anderen Blockupy-Veranstaltungen bleiben bis auf weiteres verboten.

 

Mehr Infos zu Anreise, Programm, Übernachtungsmöglichkeiten u. ä. findest Du auf der Blockupy-Webseite unter blockupy-frankfurt.org.

 

BLOCKUPY FRANKFURT sind Gruppen und Aktivist/innen aus der Occupy-Bewegung, den Erwerbsloseninitiativen und Krisenbündnissen, Gewerkschafter/innen, Attac-Aktivist/innen, aus der Umwelt- und Friedensbewegung, antirassistischen, migrantischen und antifaschistischen Initiativen, Gruppen und Organisationen der radikalen Linken, Jugend- und Studierendenorganisationen, sowie linker Parteien.
Bilder: Open School 21

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