“Ich google das mal schnell!”
Bei jeder Anfrage über eine Suchmaschine wird wie bei jedem anderen Klick im Netz Strom verbraucht: zum Betrieb und zur Kühlung der Server. Durch unser Surfen im Netz sind wir also mitverantwortlich für einen gewissen Anteil am CO2-Ausstoß. Doch das lässt sich ändern: Mit “grünen Suchmaschinen” wie Ecosia, Forestle, Znout oder Hornvogel können wir die Klimabelastung währen unserer Internetrecherche reduzieren und dadurch zum Klimaschutz beitragen. Diese Suchmaschinen versprechen, ihre Werbeerlöse in Klimaprojekte zu investieren und Umweltorganisationen mit Spenden zu unterstützen. Dadurch sollen die Recherchen im Internet kompensiert und klimaneutral werden. Viele von den Öko-Suchmaschinen werden auch mit Ökostrom betrieben.
Der Haken: Die grünen Suchmaschinen basieren auf den gängigen Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder Bing und greifen auf ihre Ergebnisse zurück. Diese herkömmlichen Suchmaschinen laufen weder mit Ökostrom, noch gleichen sie ihre Emissionen aus.

 

WeGreen
Einen Schritt weiter geht WeGreen. Die auf Bing basierende Suchmaschine legt über die Suchergebnisse einen “grünen Filter” und ermöglicht so eine Aussage zur Nachhaltigkeit von gesuchten Unternehmen, Produkten und Marken. Jedes Suchergebnis wird mit einer Nachhaltigkeitsampel bewertet, die besagt, wie ökologisch und sozial es ist. Und manchmal werden sogar nachhaltige Alternativen vorgeschlagen.

 

Grüne E-Mail
Seit neuem funktioniert auch das Mailen in Grün. Bei Posteo kannst Du Dir nun ein kunden- und umweltfreundliches Postfach einrichten. Da sich Posteo über Nutzerbeiträge finanziert, sind die Postfächer werbefrei. Es gibt bei Posteo auch keine Geschäftspraxis, die Kundendaten zu sammeln und zu verkaufen. Posteo schreibt: “Wir wollen eine Alternative zu werbeverseuchten Posteingängen, Daten sammelnden Konzernen und grün gewaschenen Werbeversprechen sein.” Generell legt man dort besonderen Wert auf Nachhaltigkeit: So wird Posteo beispielsweise allein durch Ökostrom von Greenpeace Energy betrieben. Nach eigener Auskunft sind “der Einsatz effizienter Hardware sowie das Verwenden von Recyclingpapier“ in diesem Unternehmen „genauso selbstverständlich“ wie das Firmenkonto bei der GLS-Bank.

 

Bilder: Open School 21

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