Energie

Energie – was ist das?

 

Energie ist die Basis aller Vorgänge: Wir könnten uns nicht fortbewegen, wir könnten nicht das Licht anmachen oder gar unsere Häuser und Wohnungen heizen. Energie ist also ein zentraler Bestandteil in unserem Leben. Doch wir gehen nicht gerade sparsam mit den natürlichen Energieträgern um und gefährden so unsere Umwelt und unser Klima. Für viele WissenschaftlerInnen ist daher die Entwicklung einer zukunftsfähigen Energieversorgung das Schlüsselproblem unserer Gesellschaft im 21. Jahrhundert. Aber was genau ist Energie?

Fragt man einen Physiker, was Energie ist, so antwortet dieser gerne: „Energie ist ein Maß dafür, wie viel Arbeit jemand oder etwas verrichten kann”. Doch was genau heißt das? In dieser Antwort steckt eine wichtige Information. Denn sie besagt, dass Energie eine Art Vorrat ist, also ein Zustand oder Potenzial. Arbeit hingegen ist ein Prozess, der einen bestimmten Ausgangszustand in einen Endzustand übersetzt. Wird einem System also Energie zugeführt, so bedeutet das, dass dessen Fähigkeit eine Arbeit zu verrichten steigt, also dessen Fähigkeit, einen bestimmten Anfangszustand in einen Endzustand zu transformieren.

Aus dieser allgemeinen Beschreibung wird deutlich, warum Energie für uns Menschen so wichtig ist: Sie hilft uns dabei, Arbeit zu verrichten. Und Arbeit müssen wir ständig verrichten beim Bauen eines Hauses ebenso wie bei der Produktion eines Autos. Je mehr Energie wir zur Verfügung haben, desto mehr Arbeit können wir verrichten und desto produktiver können wir sein. Die Vielfalt der Produkte, aus der wir heutzutage wählen können, ist also nur möglich, weil wir gefühlt immer Zugang zu Energie haben. Wie ist der Energieverbrauch jedoch verteilt? Verbrauchen alle Länder gleich viel und woher kommen eigentlich die ganzen Energieträger?